14 March 2026, 22:02

Thüringen kürzt Nahverkehrsförderung 2025 drastisch – doch 2026 soll alles besser werden

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Straßenkreuzung in Brandenburg, Deutschland, mit einer Straßenbahn auf den Schienen, Menschen auf dem Gehweg, Gebäuden mit Fenstern, Schildern und Straßenlaternen unter einem bewölkten Himmel.

Weniger Geld für den thüringischen Nahverkehr im Jahr 2025 - Thüringen kürzt Nahverkehrsförderung 2025 drastisch – doch 2026 soll alles besser werden

Thüringens Förderung für den Nahverkehr bricht 2025 stark ein

Im Jahr 2025 sind die Mittel Thüringens für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) deutlich gesunken. Das Land stellte in diesem Jahr nur noch 56,4 Millionen Euro bereit – ein Rückgang gegenüber den 86,7 Millionen Euro im Vorjahr 2024. Laut Angaben der Behörden soll der Haushalt bis 2026 jedoch wieder auf das Niveau vor 2025 steigen und sich bei etwa 83 Millionen Euro einpendeln.

Der Rückgang der Fördersumme für 2025 ist maßgeblich auf die Auswirkungen des Deutschland-Tickets zurückzuführen. Das bundesweite Angebot beeinflusste unter anderem die Zuschüsse für den Schülerverkehr und verringerte den Bedarf an bestimmten Ausgleichszahlungen.

Die 56,4 Millionen Euro wurden auf verschiedene Bereiche aufgeteilt: Verkehrsunternehmen erhielten direkt 16,2 Millionen Euro. Weitere 39 Millionen Euro flossen an Landkreise und kreisfreie Städte, um den Nahverkehr aufrechtzuerhalten. Zudem wurden den regionalen Verkehrsverbünden 1,2 Millionen Euro aus demselben Topf zugewiesen.

Wie die 39 Millionen Euro genau auf die einzelnen Landkreise verteilt wurden, haben die Landesbehörden nicht detailliert offengelegt. Auch ein Vergleich mit den Zuweisungen aus dem Jahr 2024 liegt nicht vor.

Thüringen plant, die Förderung für den Nahverkehr bis 2026 wieder auf 83 Millionen Euro zu erhöhen – und damit fast das Niveau von 2024 (86,7 Millionen Euro) zu erreichen. Die Anpassung folgt auf ein Jahr mit gekürzten Haushalten, das mit umfassenderen Veränderungen in der Verkehrspolitik zusammenhängt.

Quelle