03 May 2026, 00:01

Tag der Arbeit in Braunschweig: DGB-Märsche und rechtsextreme NPD-Kundgebung

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Berlin mit einem pinken Banner, auf dem "Happy Pride March" steht, während Gebäude, Laternenmasten und Verkehrszeichen die Straße säumen und der Himmel bewölkt ist.

Tag der Arbeit in Braunschweig: DGB-Märsche und rechtsextreme NPD-Kundgebung

Mehrere Kundgebungen in Braunschweig zum Tag der Arbeit

Am Freitag fanden in Braunschweig im Rahmen des Internationalen Tags der Arbeit mehrere Demonstrationen statt. Dazu zählten Aufmärsche des DGB-Gewerkschaftsbundes sowie eine rechtsextreme Versammlung der NPD. Die Proteste verliefen weitgehend friedlich, auch wenn die Polizei über kleinere Vorfälle im Laufe des Tages berichtete.

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Der Tag begann mit dem ersten Marsch des DGB, der um 11 Uhr vom Burgplatz aus startete. Rund 1.800 Menschen nahmen teil und zogen zum Bürgerpark, bevor die Veranstaltung um 12:30 Uhr endete. Ihr Motto „Hoffnung organisieren – gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft“ prägte die Stimmung der Demonstration.

Ein zweiter DGB-Aufmarsch startete um 13:05 Uhr von der Konrad-Adenauer-Straße. Gleichzeitig hielt die NPD in der Nähe des Bahnhofs eine eigene Kundgebung ab, an der etwa 40 Personen teilnahmen. Die Polizei hatte die Route des rechtsextremen Aufzugs umgeleitet, um Auseinandersetzungen mit der größeren DGB-Veranstaltung zu vermeiden.

Während der NPD-Versammlung wurden Eier geworfen, die jedoch keine Verletzungen oder Schäden verursachten. Einige DGB-Teilnehmende bildeten zudem am Hauptbahnhof eine spontane Gegenkundgebung als Reaktion auf die rechtsextreme Veranstaltung.

Die Polizei registrierte einige Störungen, darunter Beleidigungen, zwei Angriffe auf Beamte und einen Fall von Widerstand gegen die Staatsgewalt. Bis 17:15 Uhr waren alle Demonstrationen beendet.

Die Proteste in Braunschweig endeten ohne größere Zwischensfälle, auch wenn es vereinzelte Vorfälle gab. Die DGB-Märsche zogen deutlich mehr Teilnehmer an als die NPD-Kundgebung, die nur geringe Resonanz fand. Die Behörden bestätigten, dass es bis zum Ende des Tages keine schweren Verletzungen oder Sachbeschädigungen gab.

Quelle