20 March 2026, 02:01

Steinmeier würdigt Ramadan als "Geschenk für die Gesellschaft"

Ein lebhaftes chinesisches Neujahrsfest in Amsterdam mit einer Drachentänzerin im Vordergrund und einer Menge Menschen drumherum, einige halten Kameras, vor Gebäuden, Laternenmästen und einem klaren blauen Himmel.

Steinmeier: "Ramadan gehört zum religiösen Leben unseres Landes" - Steinmeier würdigt Ramadan als "Geschenk für die Gesellschaft"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum Abschluss des Ramadan 2023 den Muslimen in Deutschland herzliche Wünsche übermittelt. In seiner Botschaft würdigte er den Fastenmonat als festen Bestandteil des religiösen Lebens in Deutschland. Gleichzeitig hob er die Großzügigkeit und das gesellschaftliche Engagement muslimischer Gemeinschaften während dieser Zeit hervor.

Offiziell endet der Ramadan in Deutschland am Donnerstagabend. Steinmeier betonte die wachsende Bedeutung des Festes und verwies darauf, dass zwischen 60 und 70 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime im Fastenmonat auf Nahrung verzichten. Besonders lobte er die Tradition, bei der Moscheen und Familien Nachbarn zum gemeinsamen Fastenbrechen, dem Iftar, einladen – ein "wunderbar großzügiger Akt", wie er es nannte.

Der Bundespräsident anerkannte zudem das langjährige Engagement vieler Muslime in der Wohlfahrtspflege und bei der Unterstützung Bedürftiger. Ihre Bereitschaft, zu spenden und anderen zu helfen, bezeichnete er als "ein Geschenk für die Gesellschaft insgesamt". Trotz globaler Spannungen äußerte er die Hoffnung, dass das Fest Momente der Einheit unter Familien und Freunden schaffen werde.

Für die Zukunft wird erwartet, dass rund 1,5 Millionen Muslime in Deutschland – insbesondere in Regionen wie Nordrhein-Westfalen – vom 20. bis 22. März 2026 das Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, feiern werden. Zu den Bräuchen gehören morgendliche Gebete in den Moscheen, Familientreffen und festliche Mahlzeiten. Viele werden zudem Almosen an Bedürftige verteilen, Kindern Geschenke überreichen und Nachbarn einladen, um gemeinsam zu feiern.

Steinmeiers Worte unterstrichen die Bedeutung des Ramadan als Zeit der Besinnung, der Großzügigkeit und der Verbundenheit. Mit dem Ende des Fastenmonats begehen Muslime in Deutschland nun Eid al-Fitr mit Gebeten, Wohltätigkeit und geteilter Freude. Die Äußerungen des Bundespräsidenten spiegeln die Anerkennung des Ramadan als festen Bestandteil der kulturellen und religiösen Landschaft des Landes wider.

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