17 April 2026, 04:01

Stadtrat verabschiedet 92-Millionen-Haushalt 2026 ohne Steuererhöhungen

Plakat mit Text und Logo, dasAmerikaner sparen $5,5 Milliarden jährlich durch Maßnahmen der Biden-Harris-Verwaltung zur Reduzierung von Überziehungs- und Scheckgebühren.

Stadtrat verabschiedet 92-Millionen-Haushalt 2026 ohne Steuererhöhungen

Der Stadtrat hat den Haushalt 2026 verabschiedet, nachdem er die Unterstützung mehrerer Parteien gewonnen hatte. CDU, SPD, BfGT, FDP und ein Mitglied der Grünen stimmten für den Plan, während AfD, die Linke und neun weitere Grüne dagegen votierten. Der Haushalt konzentriert sich auf große Investitionen, ohne Steuern für Bürger oder Unternehmen zu erhöhen.

Die Gesamtinvestitionen im Haushalt 2026 belaufen sich auf rund 92 Millionen Euro. Zu den Schwerpunkten zählen der Ausbau und die Modernisierung von Schulen, der Neubau einer Feuerwehrwache sowie die Sanierung des städtischen Betriebshofs. Zudem fließen zusätzliche Mittel in Maßnahmen auf dem Gelände der ehemaligen Weberei.

Die Steuerhebesätze bleiben unverändert, es gibt keine Erhöhungen bei Grund- oder Gewerbesteuern. Auch die Personalkosten sollen stabil bleiben, wobei neue Stellen nur dort geschaffen werden, wo die Finanzierung gesichert ist. Die Stadt strebt an, die Ausgaben zu kontrollieren und gleichzeitig dringende Infrastrukturprojekte umzusetzen.

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Laut Finanzprognosen könnte die Verschuldung bis 2029 auf etwa 344 Millionen Euro anwachsen. Beamte warnen, dass die aktuellen Rücklagen bis Ende des Jahrzehnts aufgebraucht sein könnten, falls sich die Trends fortsetzen. Um eine verschärfte "Schuldenspirale" zu verhindern, wird der Rat die Konsolidierungsbemühungen vorantreiben und klare Prioritäten setzen, um die langfristige Haushaltsstabilität zu sichern.

Der beschlossene Haushalt balanciert Investitionen mit finanzieller Vorsicht. Durch den Verzicht auf Steuererhöhungen und eine kontrollierte Kreditaufnahme hofft die Stadt, ihre Dienstleistungen aufrechterhalten und gleichzeitig notwendige Modernisierungen vornehmen zu können. Angesichts anhaltender finanzieller Belastungen könnten in den kommenden Jahren jedoch weitere Anpassungen erforderlich werden.

Quelle