Spritpreise in Bremen schießen trotz Steuerentlastung in die Höhe – Bürgermeister fordert Übergewinnsteuer
Ella HuberSpritpreise in Bremen schießen trotz Steuerentlastung in die Höhe – Bürgermeister fordert Übergewinnsteuer
Spritpreise in Deutschland steigen erneut – trotz geplanter Steuerentlastung durch die Regierung
In Bremen sind die Preise für Diesel und Superbenzin diese Woche stark angestiegen. Bürgermeister Andreas Bovenschulte fordert nun schärfere Maßnahmen gegen Ölkonzerne, die von der Krise profitieren.
An einer Tankstelle in Bremen stiegen die Preise am Montag deutlich: Diesel verteuerte sich um 20 Cent pro Liter, Superbenzin um 16 Cent. Der Preissprung erfolgte trotz der neuen Regelung, wonach Tankstellen ihre Preise alle zwölf Stunden aktualisieren müssen.
Die Bundesregierung plant, die Energiesteuern auf Benzin und Diesel für zwei Monate um etwa 17 Cent pro Liter zu senken. Bovenschulte begrüßte diesen Schritt, hielt ihn jedoch für unzureichend. Er betonte, dass die Steuerzahler die Last nicht tragen sollten, während Ölkonzerne Rekordgewinne einfahren.
Der Bürgermeister forderte die Regierung auf, eine Übergewinnsteuer auf die übermäßigen Erträge der Unternehmen einzuführen. Die Ölkonzerne nutzten die Situation seiner Meinung nach aus, um ihre Bilanzen aufzubessern. Seine Äußerungen folgen wochenlangen Preisanstiegen an Tankstellen im ganzen Land.
Obwohl die Steuerentlastung bald in Kraft treten soll, klettern die Spritpreise weiter. Bovenschultes Vorschlag zielt darauf ab, die Gewinne der Ölkonzerne anzugehen, um die Verbraucher zu entlasten. Die Regierung hat sich bisher nicht zu seiner Forderung nach einer Übergewinnsteuer geäußert.






