SPD unterstützt DGB-Plan für verpflichtende betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberbeiträgen
Ella HuberSPD unterstützt DGB-Plan für verpflichtende betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberbeiträgen
Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich hinter einen neuen Rentenreformvorschlag gestellt. Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eingebrachte Plan sieht eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor, bei der Arbeitgeber gemeinsam mit den Beschäftigten in die Rentenkassen einzahlen müssten, um die Alterssicherung zu stärken.
Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, betonte die Notwendigkeit einer besseren finanziellen Absicherung im Alter. Die aktuellen Rentenleistungen reichten nicht aus, argumentierte sie, daher seien zusätzliche Mittel unverzichtbar. Nach dem DGB-Modell müssten Unternehmen mindestens einen gleich hohen Beitrag wie die Arbeitnehmer in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen.
Die SPD begrüßt den Vorstoß und hebt hervor, dass Arbeitgeberbeiträge entscheidend seien, um das System gerechter zu gestalten. Die Partei ist überzeugt, dass verpflichtende Zahlungen der Unternehmen Lücken bei den Alterseinkommen schließen würden. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über die Tragfähigkeit der gesetzlichen Rente allein.
Würde der Plan umgesetzt, müssten Arbeitgeber die Einzahlungen der Beschäftigten in die betriebliche Altersvorsorge mindestens im gleichen Umfang leisten. Mit der Unterstützung der SPD wächst der Druck auf eine Reform der Rentenfinanzierung. Der Vorschlag wird nun im Parlament weiter beraten.






