14 April 2026, 14:01

Sommerzeit 2025: Wie die Zeitumstellung Löhne und Arbeitszeiten beeinflusst

Balkendiagramm, das wöchentliche Arbeitsstunden von Menschen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Sommerzeit 2025: Wie die Zeitumstellung Löhne und Arbeitszeiten beeinflusst

Am 29. März 2025 werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt – die Sommerzeit beginnt, und eine Stunde fällt weg. Diese Umstellung hat Auswirkungen auf Arbeitszeiten, Löhne und Überstundenregelungen für Beschäftigte mit unterschiedlichen Verträgen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten wissen, wie sich die Zeitumstellung auf Gehälter und Dienstpläne auswirkt.

Um 2 Uhr nachts springt die Uhr am 29. März direkt auf 3 Uhr, sodass der Tag effektiv eine Stunde kürzer ist. Für Angestellte mit festem Monatsgehalt ändert sich an der Bezahlung nichts – der verlorene Stunde wird nicht abgezogen. Bei Stundenlöhnen kann sich das Gehalt jedoch verringern, sofern der Arbeitsvertrag oder betriebliche Regelungen die fehlende Zeit nicht ausgleichen.

Arbeitgeber dürfen Beschäftigte nicht einfach zur Nacharbeit der verlorenen Stunde verpflichten, es sei denn, dies wurde vorher vereinbart. Ohne eine solche Regelung ist zusätzliche Arbeit nur dann zulässig, wenn sie bezahlt wird. Manche Verträge sehen bereits vor, dass gelegentliche Überstunden über ein Zeitkonto, Zusatzzahlungen oder eine Pauschale im Bruttolohn abgegolten werden.

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Im Herbst wird die Uhr dann am 25. Oktober 2026 wieder zurückgestellt – es gibt eine zusätzliche Stunde. Ob Beschäftigte diese Stunde arbeiten müssen, hängt von ihren Vertragsbedingungen ab. Arbeitgeber können jedoch verlangen, dass Schichten bis zum geplanten Ende fortgeführt werden, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Durch die Zeitumstellung können Stundenlöhnende weniger verdienen, sofern keine entsprechenden Vereinbarungen bestehen. Festangestellte mit Gehaltszahlung sind von Lohnkürzungen nicht betroffen, doch die Überstundenregelungen bleiben gültig. Arbeitgeber müssen sich bei Anpassungen der Arbeitszeiten strikt an die vertraglichen Vereinbarungen halten.

Quelle