31 March 2026, 00:02

Siemens plant radikale Umstrukturierung: Sparten Digital Industries und Smart Infrastructure vor dem Aus

Zeugnis für Inhaberaktien ausgestellt von Landore Siemens Steel Company Limited, ein Papierdokument mit gedrucktem Text und den Unternehmensnamen und -anschrift.

Siemens plant radikale Umstrukturierung: Sparten Digital Industries und Smart Infrastructure vor dem Aus

Laut Medienberichten erwägt Siemens eine umfassende interne Umstrukturierung. Im Rahmen eines größeren Restrukturierungsplans könnten die Sparten Digital Industries und Smart Infrastructure aufgelöst werden. Der Schritt folgt auf die frühere Ankündigung von Vorstandschef Roland Busch, das Unternehmen stärker als integrierte Technologiegruppe auszurichten.

Die möglichen Änderungen kommen anderthalb Jahre, nachdem Busch erstmals die Pläne für eine vereinheitlichte Strategie unter dem Motto "One Tech Company" vorstellte. Ziel ist es, interne Hürden abzubauen und Fachwissen unternehmensweit zu bündeln. Sollte die Umstrukturierung genehmigt werden, würden die verbleibenden Bereiche – nach der Ausgliederung von Siemens Healthineers – enger zusammenarbeiten.

Aktuell leiten Matthias Rebellius und Cedrik Neike die Sparten Smart Infrastructure bzw. Digital Industries. Im Rahmen der geplanten Neuordnung würden ihre Geschäftsbereiche künftig direkt dem Vorstand unterstellt. Siemens hat die Details nicht bestätigt und wollte sich auf Anfrage der "Handelsblatt" nicht zu dem Bericht äußern.

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Eine endgültige Entscheidung steht noch aus, und das Unternehmen betont, dass vorerst keine Stellenstreichungen geplant seien. Weltweit beschäftigt Siemens zwischen 300.000 und 317.000 Mitarbeiter, wobei unklar ist, wie viele davon von den betroffenen Bereichen betroffen wären.

Die Restrukturierung würde einen deutlichen Wandel in der Organisationsstruktur von Siemens bedeuten. Durch den Abbau von Sparten-Grenzen will das Unternehmen Prozesse verschlanken und die Zusammenarbeit verbessern. Eine offizielle Bekanntgabe steht noch aus, und es gibt vorerst keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Personalstärke.

Quelle