Keine Fanmeilen geplant für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Sachsen-Anhalt - Sachsen-Anhalts Städte sagen Public Viewing zur WM 2026 ab – warum?
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Doch die Großstädte Sachsen-Anhalts haben bestätigt, dass sie während des Turniers keine großen Public-Viewing-Veranstaltungen ausrichten werden.
Offizielle Fanmeilen oder Großleinwände in zentralen Orten wie Magdeburg, Halle (Saale), Dessau-Roßlau oder Lutherstadt Wittenberg sind nicht geplant. Von der Entscheidung betroffen sind zehn der größten Städte des Landes, darunter auch Weißenfels, Halberstadt und Wernigerode.
Aufgrund der Zeitverschiebung werden viele Spiele in Deutschland erst spät übertragen – so beginnt das Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni erst um 22:00 Uhr Ortszeit. Um dies zu berücksichtigen, bereitet die Bundesregierung eine vorübergehende Lärmschutzverordnung vor. Diese soll es Kommunen ermöglichen, Ausnahmen für nächtliche Übertragungen zu genehmigen.
Obwohl es keine großen öffentlichen Veranstaltungen geben wird, planen kleinere Locations wie Restaurants und Bars in Magdeburg weiterhin, die Spiele zu zeigen. Biergärten und Außenterassen dürfen Partien ohne zusätzliche Genehmigungen übertragen.
Die Städte Sachsen-Anhalts verzichten also auf die Ausrichtung großer Public-Viewing-Events zur WM 2026. Die bundesweite Lärmschutzregelung könnte zwar Erleichterungen für spätabendliche Übertragungen bringen, doch Fans werden sich voraussichtlich auf lokale Kneipen und kleinere Veranstaltungsorte verlassen müssen, um das Turnier zu verfolgen.