Russisches Staatsballett begeistert Hanoi mit "Der Nussknacker" und "Romeo und Julia"
Ella HuberRussisches Staatsballett begeistert Hanoi mit "Der Nussknacker" und "Romeo und Julia"
Das Russische Staatsballett kehrte diese Woche nach Hanoi zurück und brachte klassische Eleganz auf vietnamesische Bühnen. Die Aufführung von "Der Nussknacker" im Opernhaus Hồ-Gươm am 25. März markierte ein weiteres Kapitel der langjährigen kulturellen Verbindungen zwischen Russland und Vietnam. Begleitet wurde der Abend vom Hanoi-Sinfonieorchester, das Musik und Tanz zu einem raffinierten Kunstwerk verschmolz.
Das 1981 gegründete Russische Staatsballett hat sich mit seiner präzisen klassischen Technik und ausdrucksstarken Erzählweise einen Namen gemacht. In über vier Jahrzehnten gastierte das Ensemble in mehr als 40 Ländern und präsentierte beliebte Werke wie "Dornröschen", "Giselle" und "Romeo und Julia". Das Hanoi-Programm eröffnete es mit "Der Nussknacker", einem zeitlosen Ballett nach E. T. A. Hoffmanns Märchen.
Die Vorstellung folgte der Reise eines Mädchens von einer Weihnachtsfeier in ein magisches Königreich. Tschaikowskys ikonische Partitur, darunter "Tanz der Zuckerfee" und "Blumenwalzer", erfüllte das Opernhaus, während die Tänzer mit Präzision und Anmut über die Bühne glitten. Prunkvolle Kostüme, filigrane Choreografie und die live Begleitung des Orchesters schufen ein nahtloses Spektakel.
An den folgenden Abenden wechselte das Ensemble zu "Romeo und Julia", untermalt von Sergei Prokofjews dramatischer Musik. Basierend auf Shakespeares Tragödie brachte das Ballett die Geschichte der unglücklich Verliebten mit derselben technischen Meisterschaft und emotionalen Tiefe auf die Bühne. Das Opernhaus Hồ-Gươm, mit seiner imposanten Architektur und reicher Geschichte, bot beiden Produktionen eine würdige Kulisse.
Der Besuch des Russischen Staatsballetts unterstreicht die anhaltende Beliebtheit des russischen Balletts in Vietnam. Die Aufführungen unterhielten nicht nur das Publikum, sondern vertieften auch den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern. Mit Jahrzehnten internationaler Tourneen und einem Bekenntnis zu klassischer Exzellenz bringt das Ensemble weiterhin weltberühmtes Ballett neuen Generationen von Zuschauern näher.






