14 March 2026, 16:01

René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit klarem Machtanspruch bis 2029

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AfD-Landeschef Springer in Brandenburg bestätigt - René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit klarem Machtanspruch bis 2029

René Springer ist als Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg für eine weitere zweijährige Amtszeit wiedergewählt worden. Er erhielt 82,3 Prozent der Stimmen der Mitglieder – ein leichtes Plus gegenüber seinem vorherigen Ergebnis von 82,1 Prozent. Seine Führung fällt in eine Phase, in der die Partei in der Region weiterhin großen Einfluss ausübt, insbesondere in ostbrandenburgischen Kreisen wie Spree-Neiße.

Seit zwei Jahren steht Springer der Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg vor. Seine Wiederwahl folgt auf eine Zeit politischer Umbrüche im Land, darunter das Scheitern der SPD/BSW-Koalition nach der Landtagswahl 2024. Seither regiert eine neue SPD-CDU-Koalition unter Ministerpräsident Dietmar Woidke, die sich vor allem den wirtschaftlichen Herausforderungen und der Unzufriedenheit der Wähler widmet.

Die AfD bleibt eine prägende Kraft in der brandenburgischen Landespolitik. Bei der Kreistagswahl in Spree-Neiße am 8. März 2026 erreichte ihr Kandidat mit 42,4 Prozent die meisten Stimmen und zog in die Stichwahl gegen die CDU ein. Dieses Ergebnis knüpft an die starken AfD-Ergebnisse bei den Kommunal- und Landtagswahlen 2024 an.

Für die Zukunft hat Springer ein klares Ziel gesteckt: die absolute Mehrheit bei der nächsten Landtagswahl 2029. Sein Anspruch ist es, eine Alleinregierung der AfD zu bilden und Brandenburg ohne Koalitionspartner zu regieren.

Springers Wiederwahl festigt seine Position als eine der zentralen Figuren der brandenburgischen Politik. Die anhaltende Stärke der AfD bei Regionalwahlen deutet darauf hin, dass die Partei auch künftig eine bedeutende Rolle im Land spielen wird. Die nächste Landtagswahl 2029 wird zeigen, ob die Partei ihr Ziel einer alleinigen Regierungsmacht erreichen kann.

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