13 June 2026, 02:00

RegioBus-Netz bleibt 2026 trotz Kürzungsplänen vollständig erhalten

Trotz steigender Kosten: Diese Regionalbuslinien sind gerettet

RegioBus-Netz bleibt 2026 trotz Kürzungsplänen vollständig erhalten

Alle 35 RegioBus-Linien bleiben trotz früherer Kürzungspläne auch im nächsten Jahr in Betrieb

Die Entscheidung folgt auf massive Unterstützung durch Landkreise und Bürgermeister. Rund 1.500 Fahrten an Wochentagen werden wie gewohnt stattfinden.

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Ursprünglich hatte der Regionalverband vorgeschlagen, das Busangebot aus Kostengünden zu reduzieren. Doch lokale Verantwortliche setzten sich erfolgreich für den Erhalt des gesamten Netzes ein. Die Linien verbinden wichtige Knotenpunkte, mittelgroße Städte und kleinere Gemeinden – oft dort, wo keine Zugverbindungen bestehen.

Aktuell wird das System über ein Umlageverfahren finanziert: Der Regionalverband verteilt Landesmittel, während Landkreise und Städte den Großteil der Kosten tragen. Die jährlichen Gesamtausgaben für das Netz belaufen sich auf etwa 116 Millionen Euro.

Das Defizit wird gemeinsam vom Verband, den Mitgliedskreisen, -städten und durch Landesmittel ausgeglichen. Ab 2027 soll ein neues, einheitliches Finanzierungssystem eingeführt werden, das die Lasten fairer auf alle Beteiligten verteilt. Zudem werden die Leistungen regelmäßig überprüft und an den Bedarf angepasst.

Vorerst bleibt das Netz vollumfänglich in Betrieb. Das neue Finanzierungsmodell tritt 2027 in Kraft, um die Kosten gerechter zu verteilen – und sichert so die Versorgung für Gemeinden, die auf diese Verbindungen angewiesen sind.

Quelle