08 May 2026, 12:01

Panter-Preis 2026 ehrt mutige Grassroots-Medien in Hamburg

Titelseite einer Zeitung mit mehreren Anzeigen und Schlagzeilen.

Panter-Preis 2026 ehrt mutige Grassroots-Medien in Hamburg

Der Panter-Preis 2026 ehrt grassroots-Medien unter dem Motto Unabhängig. Kritisch. Widerständig. Die Auszeichnung würdigt Projekte, die freien Journalismus und Gemeinschaftsstimmen stärken. Im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit findet eine öffentliche Preisverleihung statt.

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Die Veranstaltung ist für den 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit geplant. Zuvor kann die Öffentlichkeit vom 8. bis 27. Juni 2026 über den Publikumspreis abstimmen. Sechs Finalisten konkurrieren in dieser Kategorie um Anerkennung.

Zu den Nominierten gehört RUMS, ein unabhängiges Lokalmagazin aus Münster, das seit 2020 besteht. Ein weiterer Anwärter ist nah:dran – Medien für alle, das sich auf Medienbildung für Jugendliche in benachteiligten Regionen spezialisiert. Ebenfalls dabei ist Radio CORAX, ein Freies Radio aus Halle, das seit dem 1. Juli 2000 sendet.

Weitere nomminierte Projekte haben eine lange Tradition. Die Studentenzeitung UnAufgefordert der Humboldt-Universität erscheint seit dem 17. November 1989. Der Berndt Media Verlag gibt kostenlose Kultur- und Kinomagazine im Rhein-Ruhr-Gebiet heraus. Zudem zählt der lichtblick, Deutschlands einzige unzensierte Gefangenenzeitung, zu den Ausgezeichneten – seit 1968 in Druck.

Der Preis unterstreicht die Bedeutung kleiner Medien für Transparenz und öffentliche Debatte. Jeder Nominierte leistet auf seine Weise einen Beitrag zum unabhängigen Journalismus – von Bildungsarbeit bis zu Nischenberichterstattung.

Die Preisträger werden bei der Oktober-Veranstaltung in Hamburg bekannt gegeben. Die Auszeichnungen betonen die Rolle des grassroots-Journalismus in einer sich wandelnden Medienlandschaft. Durch die öffentliche Abstimmung und die Preisverleihung erhalten Projekte Aufmerksamkeit, die von großen Medien oft übersehen werden.

Quelle