Oleander-Rennen in Hoppegarten: Europas Elite kämpft um 75.000 Euro auf 3.200 Metern
Ella HuberOleander-Rennen in Hoppegarten: Europas Elite kämpft um 75.000 Euro auf 3.200 Metern
Prestigeträchtiges Langstrecken-Pferderennen am Sonntag in Hoppegarten
Dieser Sonntag steht im Zeichen eines hochkarätigen Langstreckenrennens: Auf der Galopprennbahn Hoppegarten findet das Comer Group International Oleander-Rennen statt – Deutschlands wertvollstes Staying-Rennen mit einem Gesamtpreisgeld von 130.000 Euro, davon 75.000 Euro für den Sieger. Elf Pferde aus ganz Europa werden sich über die anspruchsvolle Distanz von 3.200 Metern messen.
Das Rennen zieht internationale Aufmerksamkeit auf sich: Sechs Pferde aus England, vier aus Polen, zwei aus Frankreich und zwei aus Irland gehen neben deutschen Startern an den Start. Der irische Sponsor Luke Comer stellt mit zwei Teilnehmern zusätzliche Konkurrenz.
Als Favorit gilt Lordano, geritten von Jockey Sibylle Vogt. Ein weiterer ernstzunehmender Herausforderer ist Prydwen mit Darragh Keenan im Sattel – beide Pferde überzeugten zuletzt mit starker Form.
Gerhard Schöningh, Besitzer der Rennbahn Hoppegarten, betonte die Bedeutung des Events: „Es ist Deutschlands führendes Langstreckenrennen und zieht die besten Staying-Pferde aus dem Ausland an.“ Deutsche Zuchtpferde seien international weiterhin gefragt, besonders bei australischen Käufern, die auf Ausdauer spezialisierte Tiere suchen.
Das Rennen verspricht Spannung pur: Über die fordernde Strecke von 3.200 Metern werden die besten Staying-Pferde ihr Können unter Beweis stellen. Mit einem Hauptpreis von 75.000 Euro steht ein hart umkämpfter Wettstreit bevor – das Ergebnis könnte den Ruf deutscher Zuchtpferde auf der internationalen Bühne weiter stärken.






