17 March 2026, 00:38

Merz und Rubio betonen NATO-Vertrauen bei Münchner Sicherheitskonferenz

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Pressekonferenz im Kanzleramt in Berlin, umgeben von Menschen mit Mikrofonen, mit Gebäuden im Hintergrund.

Merz und Rubio betonen NATO-Vertrauen bei Münchner Sicherheitskonferenz

Bundeskanzler Friedrich Merz traf US-Außenminister Marco Rubio während der Münchner Sicherheitskonferenz. Bei ihrem rund 30-minütigen Gespräch stand die transatlantische Partnerschaft im Mittelpunkt. Merz nutzte den Anlass, um die Bedeutung der NATO und das Vertrauen zwischen Europa und den USA zu betonen.

In seiner Eröffnungsrede auf der Konferenz unterstrich Merz die Notwendigkeit einer starken transatlantischen Allianz. Direkt an das amerikanische Publikum gerichtet, wiederholte er einen zentralen Satz auf Englisch: "Wir Europäer wissen, wie kostbar das Vertrauen ist, das die NATO trägt." Seine Worte machten deutlich, dass Europa auf Zusammenarbeit statt auf Alleingänge setzt.

Merz wies zudem darauf hin, dass selbst die USA in den heutigen globalen Machtkämpfen an Grenzen stoßen, wenn sie allein handeln. Das Treffen mit Rubio fand am Rande der Konferenz statt, wo beide über die bilateralen Beziehungen sprachen. Unmittelbare politische Kurswechsel oder militärische Entscheidungen der USA folgten Merzs Rede jedoch nicht.

Noch 2026 lag der Fokus auf Merzs Forderungen nach einem transatlantischen Neuanfang und erneuertem NATO-Vertrauen. Eine offizielle Reaktion oder Positionsänderung der USA war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht verzeichnet.

Die Münchner Sicherheitskonferenz bot Merz eine Bühne, um die Bedeutung der NATO zu unterstreichen. Sein Treffen mit Rubio und seine öffentlichen Stellungnahmen zielten darauf ab, die Bindungen zwischen Europa und den USA zu festigen. Bis 2026 waren jedoch keine konkreten politischen Anpassungen der USA auf seine Äußerungen zurückzuführen.

AKTUALISIERUNG

Rubios Rede in M√ľnchen l√∂st europ√§isches Aufatmen

Der Auftritt des US-Aussenministers Marco Rubio am 14. Februar wurde von europ√§ischen F√ľhrern mit Standing Ovation bedacht. In seiner Rede hiess es unter anderem 'dies ist weder unser Ziel noch unser Wunsch', das transatlantische Zeitalter zu beenden. Der Konferenzorganisator Wolfgang Ischinger merkte an, dass Europa 'aufatmet' nach der Rede. Diese Reaktionen stehen im Gegensatz zu den kritischen T√∂nen von US-Offiziellen im vergangenen Jahr.