Mbangulas 10-Millionen-Flop: Warum Werder Bremen auf seinen Rekordtransfer wartet
Tim VoigtThioune über Werder's Top-Transfer: 'Mehr von ihm erwartet' - Mbangulas 10-Millionen-Flop: Warum Werder Bremen auf seinen Rekordtransfer wartet
Werder Bremen hat in dieser Saison einen kühnen Schritt gewagt und Samuel Mbangula für rund 10 Millionen Euro verpflichtet – die teuerste Verpflichtung des Vereins in dieser Transferperiode. Der 22-Jährige wechselte von Juventus Turin nach Bremen und weckte große Erwartungen, doch sein Start in Deutschland verlief enttäuschend. Bisher konnte er weder im Training noch in Spielen überzeugen und hinterlässt bei Fans und Trainern ein Gefühl der Unzufriedenheit.
Mbangulas Weg nach Bremen begann vielversprechend. Bei Juventus galt er als aufstrebendes Talent, auch wenn konkrete Leistungsdaten aus seiner Zeit in Turin unklar bleiben. Seit seinem Wechsel zu Werder Bremen jedoch rechtfertigen seine Leistungen kaum den hohen Transferpreis. In der aktuellen Saison 2025/26 gelangen ihm bisher nur drei Tore und vier Vorlagen, wobei er nur selten in der Startelf steht – in den letzten acht Spielen kam er lediglich einmal zum Einsatz. Seine unbeständige Form führt dazu, dass er oft auf der Bank Platz nehmen muss, auch wenn er gelegentlich mit seinen Dribbelfähigkeiten aufhorchen lässt.
Trainer Daniel Thioune zeigt sich in seiner Bewertung wenig zurückhaltend. Nach einem jüngsten Gespräch mit Mbangula einigten sich beide darauf, den Fokus auf die Zukunft zu legen statt auf vergangene Schwächen. Thioune bleibt überzeugt, dass der Spieler das Potenzial hat, die 10 Millionen Euro zu rechtfertigen, betont aber, dass er härter an sich arbeiten müsse, um sich einen Stammplatz zu erarbeiten. Die Geduld des Trainers wurde zusätzlich auf die Probe gestellt, als Mbangula gegen den SC Freiburg eine entscheidende Chance verpasste, das Spiel zu beeinflussen.
Trotz des holprigen Starts lässt Thiounes Vertrauen in Mbangula nicht nach. Öffentlich erklärte der Coach, dass der junge Stürmer dem Team irgendwann Freude bereiten werde. Doch der Druck auf Mbangula wächst: Er muss nun beweisen, dass er seine Leistung steigern und die Erwartungen erfüllen kann.
Die 10-Millionen-Investition bleibt für Werder Bremen ein Risiko. Mbangulas Zukunft beim Verein hängt davon ab, ob es ihm gelingt, sich zu verbessern und die in ihn gesetzten Hoffnungen zu erfüllen. Seine nächsten Auftritte werden zeigen, ob er sich einen festen Platz im Team erkämpfen und das Vertrauen der Verantwortlichen rechtfertigen kann.
Warum Juventus 'gezwungen' war, Mbangula trotz seines Erfolgs in der Saison 2024/25 zu verkaufen
Neue Erkenntnisse enthüllen die finanziellen Druckmittel hinter Mbangulas €10m-Transfer zu Werder Bremen:
- Juventus informierte Mbangula, dass sie 'gezwungen' waren, ihn zu verkaufen, um Kapital zu beschaffen, trotz seines Durchbruchs in der Saison 2024/25 der Serie A (4 Tore, 5 Vorlagen).
- Der belgische Flügelspieler lehnte ein Angebot von Nottingham Forest ab und entschied sich stattdessen für Bremen, um sich in der Bundesliga zu entwickeln.
- Club-Offizielle erkannten sein Potenzial an, gaben jedoch zu, dass der Verkauf 'notwendig' für ihre finanzielle Strategie war.






