16 April 2026, 16:01

Luke Littler kehrt nach Berlin zurück – kann er die Buhrufe ignorieren?

Eine Gruppe von Männern, die auf einem Futsal-Weltmeisterschafts-Spiel 2019 zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain Handball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund.

Luke Littler kehrt nach Berlin zurück – kann er die Buhrufe ignorieren?

Luke Littler kehrt zur achten Spielnacht der Premier League in der Saison 2026 nach Deutschland zurück. Der junge Darts-Star trifft in Berlin auf Stephen Bunting und zielt auf seinen dritten Sieg in einem Nightly Game. Seine bisherigen Auftritte im Land wurden jedoch nicht gerade begeistert aufgenommen.

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Litters Verhältnis zu den deutschen Fans ist angespannt. Im April 2023 erreichte er zwar das Halbfinale des German Darts Grand Prix, unterlag dort aber Gian van Veen – begleitet von Buhrufen des Publikums, eine Reaktion, die ihn in Deutschland immer wieder trifft. Erst kürzlich erlebte er bei der Europameisterschaft 2025 in Dortmund eine weitere Niederlage, diesmal gegen James Wade.

Der 19-Jährige hat offen zugegeben, dass er es nicht mag, in Deutschland zu spielen – wegen der feindseligen Stimmung. Doch der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster ist überzeugt, dass Littler die Ablehnung zu seinem Vorteil nutzen kann. Webster betonte, dass solche Reaktionen zum Sport gehörten und kein Spieler überall beliebt sein könne.

Trotz der Herausforderungen bleibt Littler auf seine Leistung konzentriert. Seine Rückkehr nach Berlin bietet ihm eine weitere Chance, sich vor einem schwierigen Publikum zu beweisen.

Das Duell gegen Bunting wird zeigen, ob er den Druck in einer solchen Atmosphäre meistern kann. Ein Sieg wäre sein dritter Nightly-Game-Erfolg der Saison. Das Turnier in Berlin wird auch die Frage beantworten, ob er die Ablehnung der Zuschauer überwinden und für sich nutzen kann.

Quelle