13 April 2026, 00:07

Koreanischer Tanz begeistert bei den Oscars 2025 mit KPop Demon Hunters-Performance

Eine Schaufensterpuppe trägt ein blaues und pinkes hanbok, ein traditionelles koreanisches Kleid, das an einer neutralen Wand in einem Museum ausgestellt ist.

Koreanischer Tanz begeistert bei den Oscars 2025 mit KPop Demon Hunters-Performance

Koreanisch inspirierter Tanz bezaubert die 98. Oscar-Verleihung

Am 15. März 2025 stand bei der 98. Verleihung der Academy Awards ein von Korea inspirierter Tanz im Mittelpunkt. Die dreiminütige und 22 Sekunden lange Choreografie stammte aus dem kommenden Film KPop Demon Hunters und verband traditionelle sowie moderne koreanische Kultur für ein globales Publikum.

Die Darbietung löste besonders in koreanischen Communities im Ausland Begeisterung aus. Hinter den Kulissen spielte die Choreografin Jung Da-eun eine Schlüsselrolle, um der Aufführung kulturelle Authentizität zu verleihen.

Die Performance entstand in Zusammenarbeit zwischen der US-amerikanischen Choreografin Mandy Moore und der koreanischen Choreografin Jung Da-eun. Beide inszenierten das Stück, in dem Tänzerinnen und Tänzer in neu interpretierten Hanbok-Kostümen auftraten – entworfen für Bewegung und Dramatik. Drei von ihnen schlüpften in die Rolle "alter Dämonenjäger", gekleidet in traditionelle koreanische Gewänder wie Dopo und Kwaeja. Mit Salpuri-Tüchern – Symbol für das Vertreiben böser Geister – setzten sie akzentuierte Bewegungen in Szene.

Jung Da-eun, eine in Los Angeles lebende Künstlerin koreanischer Herkunft, beriet nicht nur zu kulturellen Details, sondern stand auch selbst als eine der Jägerinnen auf der Bühne. Sie beschrieb ihr Engagement als tiefe Verantwortung und nannte sich eine "koreanische Kulturberaterin und Choreografin" für die Oscars. Ihr Bezug zum Projekt entstand über Oolim, eine in Los Angeles ansässige Samulnori-Gruppe, die ebenfalls an der Darbietung mitwirkte.

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Eine Pansori-Sängerin in vollendem Hanbok gesellte sich zu den Tänzern und bereicherte die Performance mit live vorgetragenen traditionellen Gesängen. Die Aufführung sollte Koreas kulturelles Erbe würdigen und gleichzeitig für ein zeitgenössisches Publikum neu interpretieren.

Der Oscar-Auftritt markierte einen seltenen Moment, in dem traditionelle koreanische Künste auf einer globalen Bühne präsentiert wurden. Durch die Verschmelzung alter Symbolik mit moderner Choreografie führte das Stück Millionen Zuschauer in Elemente der koreanischen Kultur ein. Die begeisterte Resonanz aus koreanischen Communities im Ausland unterstrich die Wirkung der Darbietung.

Quelle