Jacobs University startet bahnbrechende Arzneimittelforschung mit ChemDiv-Partnerschaft
Tim VoigtJacobs University startet bahnbrechende Arzneimittelforschung mit ChemDiv-Partnerschaft
Die Jacobs University Bremen hat eine neue Forschungsgruppe zur Arzneimittelforschung ins Leben gerufen. Die Initiative, unterstützt vom weltweit führenden Pharmaforschungsunternehmen ChemDiv, soll fortschrittliche wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Anwendungen verbinden. Beide Institutionen sehen in der Partnerschaft eine Möglichkeit, die Innovation in der Medizin zu beschleunigen.
Die Zusammenarbeit baut auf den bestehenden Forschungseinrichtungen und der Expertise der Jacobs University auf. Wissenschaftler der Universität werden gemeinsam mit dem Team von ChemDiv chemische Räume gestalten und validieren, Wirkstoffe identifizieren sowie Struktur-Wirkungs-Beziehungen analysieren. Ziel ist es, die frühen Phasen der Arzneimittelentwicklung effizienter zu gestalten.
Die 2001 gegründete Jacobs University ist Teil des globalen Netzwerks des Schaffhausen Institute of Technology (SIT). Die neue Forschungsgruppe passt zur übergeordneten Strategie der Universität: Sie will bahnbrechende Arzneimittelforschung vorantreiben, die angewandte Wissenschaft beschleunigen, Spin-off-Unternehmen fördern und ihr Graduiertenprogramm ausbauen.
Fabio Pammolli, Präsident der Jacobs University, betonte die Vorteile für Studierende, Forscher und lokale Unternehmen. Durch die Partnerschaft sollen Unternehmen und Start-ups auf den Bremer Campus gelockt und so Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Ronald Demuth, CEO von ChemDiv, ergänzte, dass die gemeinsame Anstrengung nicht nur die Arzneimittelforschung voranbringen, sondern auch konkrete Verbesserungen im öffentlichen Gesundheitswesen bewirken werde.
Die Forschungsgruppe wird ohne feste Personalstärke und ohne weitere Partner neben ChemDiv arbeiten. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung grundlegender Forschung in praxistaugliche Lösungen. Das Projekt markiert einen Schritt zur Stärkung Bremens als Standort für pharmazeutische Innovation.






