09 June 2026, 10:00

Immobilienpreise 2026: Neubauten erreichen Rekordwerte trotz uneinheitlicher Markttrends

Europace Hauspreisindex: Immobilienpreise steigen - Neue Wohnungen brechen Rekord - Aktuelle Daten für Mai

Immobilienpreise 2026: Neubauten erreichen Rekordwerte trotz uneinheitlicher Markttrends

Immobilienpreise in Deutschland steigen 2026 weiter an

Nach einem kurzen Rückgang zu Jahresbeginn hat der deutsche Immobilienmarkt im März wieder an Fahrt aufgenommen. Besonders Neubauten verzeichnen Rekordwerte, während Bestandsimmobilien und Eigentumswohnungen uneinheitliche Trends zeigen.

Der Europace-Hauspreisindex verzeichnete zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 einen leichten Rückgang. Doch bereits im März erholten sich die Werte und stiegen von 220,03 Punkten im Februar auf 220,65. Im April erreichte der Index 221,58, im Mai kletterte er weiter auf 221,83.

Neubauten verzeichneten den stärksten Anstieg: Der Index sprang von 243,75 im April auf 244,56 im Mai – ein neuer Höchststand. Experten führen diesen Boom auf die Nachfrage nach energieeffizienten Häusern und transparenteren Preismodellen zurück. Auch Bestandsimmobilien legten leicht zu, von 201,04 auf 201,29 Punkte.

Die Preise für Eigentumswohnungen gaben hingegen minimal nach und sanken von 219,96 auf 219,93 Punkte. Insgesamt bleibt der Preisdruck hoch, angetrieben durch anhaltenden Wohnraummangel und steigende Nachfrage durch Zuwanderung. Die Kluft zwischen strukturschwachen ländlichen Regionen und gefragten Großstädten vertieft sich – was die Kosten in urbanen Zentren weiter in die Höhe treibt.

Die aktuellen Zahlen bestätigen den anhaltenden Preisanstieg auf dem deutschen Immobilienmarkt seit 2024. Neubauten führen das Wachstum an, während Bestandsimmobilien und Eigentumswohnungen langsamer oder uneinheitlich zulegen. Der Wohnungsmarkt bleibt unter Druck durch begrenztes Angebot und wachsende Nachfrage.

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