Hallescher FC bricht radikale Kontakte zu RB Leipzig ab – ein Novum im Fußball
Amelie LangHallescher FC bricht radikale Kontakte zu RB Leipzig ab – ein Novum im Fußball
Hallescher FC (HFC) bricht in beispielloser Aktion fast alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig ab
Der Beschluss, der von der Mitgliederversammlung des Vereins gefasst wurde, stellt den ersten vollständigen Boykott dieser Art im deutschen Fußball dar. Betroffen sind freundschaftliche Begegnungen ebenso wie gemeinsame Jugendturniere oder die Nutzung von Trainingsstätten.
Das Verbot gilt für alle Mannschaften des HFC – unabhängig von Alter oder Geschlecht. Künftig wird es keine Freundschaftsspiele, Testpartien oder gemeinsame Veranstaltungen mit RB Leipzig mehr geben. Auch die einst übliche Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich ist nun untersagt.
Zudem verzichtet der Club auf die Nutzung der Trainingsanlagen von RB Leipzig, auf die der HFC bisher zurückgegriffen hatte. Transfers von Spielern oder Mitarbeitern aus dem RB-Leipzig-System zum HFC bleiben jedoch weiterhin möglich. Bereits jetzt sind mehrere ehemalige RB-Leipzig-Akteure für den HFC tätig oder spielen dort.
Der Verein bezeichnete den Schritt als eine "klare und konsequente Distanzierung" von den Fußballstrukturen von Red Bull. Die Entscheidung spiegelt eine bewusste Abkehr von jeglichem Einfluss des Energy-Drink-Konzerns auf den Sport wider.
Damit werden nahezu sämtliche sportliche Verbindungen zwischen den beiden Clubs gekappt. Der HFC wird weder Spiele noch Turniere oder gemeinsame Nutzungen von Einrichtungen mit RB Leipzig durchführen. Unberührt von den neuen Regelungen bleibt jedoch der Personaltransfer zwischen den Vereinen.






