Großrazzia in Bremen: Polizei zerschlägt mutmaßliches Clan-Glücksspiel-Netzwerk
Amelie LangGroßrazzia in Bremen: Polizei zerschlägt mutmaßliches Clan-Glücksspiel-Netzwerk
Die Polizei in Bremen hat am Mittwochabend eine Reihe von Razzien durchgeführt, die sich gegen mutmaßliche illegale Glücksspielaktivitäten richteten. Dabei wurden elf Lokale sowie zwei Privatwohnungen im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen klanbasierte Kriminalität durchsucht.
Im Fokus der Aktion standen zwei Hauptverdächtige im Alter von 24 und 51 Jahren, die derselben Großfamilie angehören. Die Behörden durchsuchten elf Cafés, Bars, Imbissstände und Restaurants in der gesamten Stadt sowie die Wohnungen der Beschuldigten.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten 19 Spielautomaten, eine Schusswaffe, Kokain, größere Bargeldbeträge und ein gestohlenes Fahrrad. Den beiden Männern werden nun unter anderem der gewerbsmäßige Betrieb illegalen Glücksspiels vorgeworfen.
Innensenatorin Dr. Eva Högl betonte, dass Bremen organisierte Kriminalität nicht dulden werde. Sie bekräftigte das Bekenntnis der Stadt zu einer Null-Toleranz-Strategie gegenüber kriminellen Clan-Strukturen.
Die Razzien unterstreichen die anhaltenden Bemühungen der Stadt, illegale Machenschaften im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität zu unterbinden. Die Behörden warnten, dass im Rahmen der Strategie zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit weitere Einsätze folgen werden.






