07 June 2026, 04:03

Großeinsatz am Bremer Hauptbahnhof wegen Spielzeugpistolen als Waffenattrappen

Spielzeugwaffen lösen Polizeieinsatz aus

Großeinsatz am Bremer Hauptbahnhof wegen Spielzeugpistolen als Waffenattrappen

Großangelegte Polizeiaktion am Bremer Hauptbahnhof nach Meldungen über bewaffnete Personen

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Am Bremer Hauptbahnhof kam es zu einem Großeinsatz der Polizei, nachdem Passanten bewaffnete Jugendliche gemeldet hatten. Drei Teenager lösten den Alarm aus, als einer von ihnen eine Attrappe einer Schusswaffe in seiner Jackentasche zeigte. Die Beamten rückten umgehend an – doch es stellte sich heraus, dass es sich um Spielzeugpistolen handelte.

Auslöser war ein 14-jähriger Junge, bei dem ein vorstehender Gegenstand in der Tasche wie eine Waffe wirkte. Bundes- und Bremer Polizeikräfte trafen am Bahnhof ein und gingen von einer echten Bedrohung aus. Die Einsatzkräfte forderten die Gruppe auf, die vermeintlichen Waffen fallen zu lassen – es handelte sich um drei „Gangster“-Spielzeugpistolen im Stil von Plastikattrappen.

Die drei Jungen, zwei 14-Jährige und ein 15-Jähriger, wussten nicht, dass das öffentliche Tragen von Waffenimitatten verboten ist. Die Behörden beschlagnahmten die Attrappen und informierten die Eltern. Eine Anzeige wurde nicht erstattet, doch die Jugendlichen wurden über die Rechtslage aufgeklärt.

Zuvor hatte es einen weiteren Vorfall gegeben: Ein 28-jähriger Mann behauptete, mit einer Waffe bedroht worden zu sein. Er wirkte verwirrt, und Videoaufnahmen bestätigten später, dass keine solche Bedrohung stattgefunden hatte.

Die Polizei bestätigte, dass in beiden Fällen keine reale Gefahr bestand. Die Waffenattrappen wurden eingezogen, die Teenager nach einer Verwarnung wieder freigelassen. Die Ermittlungen ergaben in beiden Vorfällen keine Hinweise auf kriminelle Absichten.

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