22 April 2026, 22:02

Grenzach-Wyhlen plant Verkauf des Pflegeheims Emilienpark an die AWO Baden

Schwarz-weißer Architekturplan des Rosenhof Hospitals in Hamburg, Deutschland, mit detaillierten Grundrissen und beschrifteten Räumen, Gängen und umfangreicher Verdrahtung.

Grenzach-Wyhlen plant Verkauf des Pflegeheims Emilienpark an die AWO Baden

Die Gemeinde Grenzach-Wyhlen prüft den Verkauf des Pflegeheims Emilienpark an die AWO Baden. Der Gemeinderat wird den Vorschlag am Dienstag, dem 28. April 2026, beraten. Bei einer Zustimmung könnte die Übertragung bereits zum 1. September 2026 erfolgen.

Derzeit gehört das Gebäude der Kommune und ist bis Anfang 2036 an die AWO Baden verpachtet. Im Falle eines Verkaufs würde die Organisation die volle Verantwortung für die Einrichtung übernehmen – darunter die Verpflichtung, den Betrieb langfristig über 2036 hinaus fortzuführen und das Haus weiterhin als Pflegeheim zu nutzen.

Die AWO Baden hat zudem zugesagt, umfangreiche Sanierungsmaßnahmen zu finanzieren, deren Kosten auf zwei bis drei Millionen Euro geschätzt werden. Diese Modernisierungen sind notwendig, um aktuelle Energiestandards und Klimaschutzvorgaben zu erfüllen. Landesweite Vorschriften verlangen darüber hinaus die Umwandlung von Mehrbettzimmern in Einzelzimmer.

Laut Vereinbarung behält die Gemeinde ein Vorkaufsrecht, falls die AWO Baden das Objekt jemals weiterveräußern sollte. Zudem hält die Kommune einen Anbau des Gebäudes für ratsam, um künftige Anforderungen an Pflege und Umweltschutz zu erfüllen.

Durch den Verkauf würde die finanzielle Verantwortung für Sanierung und Betrieb auf die AWO Baden übergehen. Bei einer Genehmigung würde die Organisation das Eigentum übernehmen, das Pflegeheim aber weiterhin betreiben. Die Entscheidung des Gemeinderats am 28. April wird die nächsten Schritte für den Emilienpark bestimmen.

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