Gifhorns Polizei startet Großaktion für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern
Amelie LangGifhorns Polizei startet Großaktion für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern
Polizeiinspektion Gifhorn führt Verkehrssicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer durch
Am Dienstag, dem 22. April 2025, führte die Polizeiinspektion Gifhorn eine groß angelegte Verkehrssicherheitskampagne unter dem Motto "Sicher.Mobil.Leben" durch. Im Fokus standen Radfahrer und Nutzer von E-Scootern, um Unfälle zu verhindern und ein sichereres Verhalten der besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmer zu fördern. Mehr als 40 Beamte waren im gesamten Landkreis im Einsatz.
Während der Aktion wurden fast 100 Radfahrer angehalten, um mit ihnen über Verkehrssicherheit zu sprechen. Die Polizeibeamten betonten die Bedeutung von Aufmerksamkeit, vorausschauendem Fahren und gegenseitiger Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer. Besonders dringend rieten sie jedem Radfahrer zum Tragen eines Helms, da dieser schwere Verletzungen deutlich reduzieren kann.
Ein besonderes Augenmerk lag auf älteren Radfahrern. Statistiken zeigen, dass Fahrradfahrer über 55 Jahre im Landkreis Gifhorn häufiger in Unfälle verwickelt sind als andere Altersgruppen. Die Behörden führen dies auf die zunehmende Beliebtheit von E-Bikes (Pedelecs) zurück, die höhere Geschwindigkeiten erreichen und damit zusätzliche Risiken bergen können.
Auch E-Scooter-Fahrer wurden in die Kampagne einbezogen: Über 50 Nutzer erhielten Hinweise zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr sowie zu den spezifischen Regeln für E-Scooter. Zudem veranstaltete die Verkehrswacht Gifhorn e. V. ein Präventionsangebot für Senioren, bei dem praktische Sicherheitstipps vermittelt und rechtliche Fragen beantwortet wurden.
Ziel der Initiative "Sicher.Mobil.Leben" ist es, durch gesteigertes Bewusstsein und Regelbefolgung die Unfallzahlen unter Radfahrern und E-Scooter-Nutzern zu senken. Die Polizei wird das Verkehrsverhalten weiterhin beobachten – mit besonderem Fokus auf Helmpflicht und verantwortungsvolles Fahren. Die Auswirkungen der Kampagne sollen in den kommenden Monaten ausgewertet werden.






