01 May 2026, 06:01

Gehaltserhöhung für Abgeordnete: SPD will auf 496 Euro mehr verzichten

Großes modernes Gebäude mit vielen Fenstern, als Bundestag in Berlin, Deutschland identifiziert, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Fußgängern und Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

Gehaltserhöhung für Abgeordnete: SPD will auf 496 Euro mehr verzichten

Eine geplante Gehaltserhöhung von 4,2 Prozent für deutsche Abgeordnete hat im Bundestag eine Debatte ausgelöst. Die Anpassung würde die monatlichen Bezüge von 11.833,47 Euro auf 12.330,48 Euro erhöhen – doch einige Politiker fordern nun, darauf zu verzichten. Die SPD hat offiziell vorgeschlagen, in diesem Jahr auf die Erhöhung zu verzichten und verweist dabei auf die finanzielle Belastung der Bürgerinnen und Bürger.

Die automatische Gehaltsanpassung folgt einem transparenten System, wie Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, erläutert. Er betonte, dass das Verfahren für Fairness und Nachvollziehbarkeit bei der Festlegung der Abgeordnetenbezüge sorge.

Zuvor hatte der CDU-Abgeordnete Wilhelm Gebhard seine Kollegen aufgefordert, die Erhöhung abzulehnen. Als Gründe nannte er die stark gestiegenen Spritpreise und die wachsende finanzielle Belastung der Haushalte. Sein Appell findet zunehmend Unterstützung – nun setzt sich auch die SPD für denselben Schritt ein.

Die CDU/CSU-Fraktion wird das Thema in Kürze intern beraten. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus, doch die Diskussion spiegelt die breiten Bedenken über öffentliche Ausgaben in Zeiten wirtschaftlicher Anspannung wider.

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Falls die Erhöhung beschlossen wird, tritt sie noch in diesem Jahr in Kraft und würde jedem Abgeordneten monatlich 496,01 Euro mehr einbringen. Das Ergebnis hängt von den Verhandlungen der regierenden Parteien ab. Eine Ablehnung wäre ein seltener Bruch mit dem üblichen automatischen Anpassungsmechanismus.

Quelle