15 April 2026, 04:01

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen mutmaßlicher Schweigepflicht-Vereinbarung

Plakat mit fettgedrucktem schwarzem Text "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" auf einem weißen Hintergrund, der von einem schwarzen Rahmen umgeben ist.

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen mutmaßlicher Schweigepflicht-Vereinbarung

FKA Twigs hat eine neue Klage gegen ihren Ex-Partner Shia LaBeouf eingereicht. In der rechtlichen Auseinandersetzung wirft sie ihm vor, eine unrechtmäßige Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) genutzt zu haben, um sie am Sprechen über mutmaßlichen sexuellen Missbrauch zu hindern.

Die jüngste Klage der Sängerin folgt auf eine 2020 eingereichte Klage, in der sie LaBeouf "unerbittlichen Missbrauch" während ihrer Beziehung vorwarf. Diesmal argumentiert sie, dass die 2025 erzielte außergerichtliche Einigung eine rechtswidrige NDA enthielt, die sie dauerhaft zum Schweigen bringen sollte.

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Twigs hatte LaBeouf erstmals 2020 verklagt und dabei Vorwürfe emotionaler, körperlicher und sexueller Gewalt detailliert dargelegt. Der Fall wurde 2025 außergerichtlich geregelt, doch nun behauptet sie, die Vereinbarung habe eine NDA enthalten, die gegen das STAND-Gesetz von Kalifornien verstößt – ein Gesetz, das Verträge verbietet, die Überlebende sexueller Übergriffe am öffentlichen Sprechen hindern.

Im Dezember 2025 soll LaBeouf Twigs dem Berichten zufolge eine Schiedsaufforderung zugestellt haben, nachdem sie in einem Interview mit The Hollywood Reporter über ihre Beziehung gesprochen hatte. Die neue Klage argumentiert, dies sei ein Versuch gewesen, die NDA durchzusetzen und öffentliche Kritik zu vermeiden. Zudem wird darin behauptet, LaBeouf habe die Einigung genutzt, um einen Prozess und mögliche finanzielle Strafen zu umgehen.

LaBeouf hatte 2023 bereits früheres missbräuchliches Verhalten eingeräumt und sich bei den von ihm Verletzten entschuldigt, während er einige der Vorwürfe bestritt. Twigs' jüngste Klageschrift behauptet jedoch, seine Bemühungen, sie zum Schweigen zu bringen, hätten angehalten. Anders als in ihrem vorherigen Fall strebt sie diesmal keine finanzielle Entschädigung an, sondern will "ein Unrecht wiedergutmachen" und anderen Überlebenden sexueller und häuslicher Gewalt Unterstützung bieten.

Die Klage stellt die Rechtmäßigkeit der NDA infrage und prangert deren Einsatz an, um Twigs' Stimme zu unterdrücken. Sollte sie erfolgreich sein, könnte sie einen Präzedenzfall für die Handhabung von Vergleichsvereinbarungen in Missbrauchsfällen schaffen. Twigs hat deutlich gemacht, dass ihr Fokus auf Rechenschaftsablegung – und nicht auf finanziellen Gewinn – liegt.

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