Festnahme ohne Papiere: Afghanistane steht vor Abschiebung aus Thüringen
Amelie LangFestnahme ohne Papiere: Afghanistane steht vor Abschiebung aus Thüringen
Bundespolizisten haben während einer Routinepatrouille auf einer Regionalbahnstrecke in Thüringen einen Mann festgenommen. Der 38-Jährige, der angab, afghanischer Staatsbürger zu sein, wurde ohne gültige Ausweispapiere angetroffen und steht nun vor einem Abschiebeverfahren.
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, als Beamte die Zugverbindung zwischen Neudietendorf und dem Erfurt Hauptbahnhof kontrollierten. Sie hielten einen Mann an, der keinerlei Identifikationsnachweis vorlegen konnte. Bei einer näheren Überprüfung stellten sie fest, dass sein Aufenthaltstitel abgelaufen war – ausgestellt im Sommer 2025.
Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte die Mittwochnacht in der Bundespolizeihaft. Später bestätigten die Behörden, dass gegen ihn ein aktiver Fahndungsaufruf vorlag und ein gültiger Abschiebebeschluss bestand. Ein Gericht prüfte den Fall und bestätigte heute den Haftbefehl.
Nach dem Urteil wurde das zuständige Ausländeramt informiert. Noch am selben Tag wurde der Mann in die Abschiebehaftanstalt nach Arnstadt verlegt.
Der Afghanistane bleibt nun in der Haftanstalt in Arnstadt in Gewahrsam. Sein Fall wird nach den geltenden Abschieberegeln weiterverfolgt, wobei die Behörden gemäß der gerichtlichen Entscheidung vorgehen. Das Ausländeramt wird die weiteren Schritte im Verfahren einleiten.






