FC Bayern startet langfristige Anti-Rassismus-Kampagne mit starken Partnern
Amelie KrausFC Bayern startet langfristige Anti-Rassismus-Kampagne mit starken Partnern
FC Bayern intensiviert Kampf gegen Rassismus mit neuen Initiativen
Der FC Bayern geht mit einer Reihe neuer Projekte gegen Rassismus vor. Im Mai veranstaltet der Verein gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde ein Gedenkwochenende. Dies ist Teil der umfassenderen Kampagne "Rot gegen Rassismus", die auf nachhaltige Veränderungen abzielt – und nicht nur auf symbolische Gesten.
Der Club beteiligt sich aktiv an den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März stattfinden. Doch sein Engagement geht weit über diesen Zeitraum hinaus und unterstreicht das langfristige Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung. Präsident Herbert Hainer betont die Bedeutung von Dialog und Verständnis im Kampf gegen Rassismus und fordert, dass der Sport klar gegen Ausgrenzung Stellung bezieht.
Im Mai wird der FC Bayern Gespräche mit dem Holocaust-Überlebenden Abba Naor ausrichten. Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde und zeigt das Engagement des Vereins für Bildung und Erinnerung. Hainers Haltung deckt sich mit aktuellen Forderungen nach konkreten Maßnahmen – etwa der eindringlichen Rede von Vincent Kompany nach einem mutmaßlichen rassistischen Vorfall gegen Vinícius Jr.
Die Kampagne "Rot gegen Rassismus" steht im Mittelpunkt des Vereinskonzepts. Statt kurzfristiger Aktionen will der FC Bayern Werte verankern und eine klare, dauerhafte Position gegen Diskriminierung einnehmen. Ziel ist es, dass sich das Engagement gegen Rassismus das ganze Jahr über fortsetzt – und nicht nur während medialer Höhepunkte.
Zu den Initiativen zählen Bildungsarbeit, Partnerschaften und öffentliche Diskussionen. Die Zusammenarbeit mit Abba Naor und der Israelitischen Kultusgemeinde unterstreicht den Fokus auf Erinnerung und Lernen. Indem der Verein sein Engagement über symbolträchtige Zeiträume hinaus ausweitet, treibt er tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen voran.






