20 March 2026, 18:01

Dreyer blickt nervös auf die Rheinland-Pfalz-Wahl – Schweitzers erste Bewährungsprobe

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Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Dreyer blickt nervös auf die Rheinland-Pfalz-Wahl – Schweitzers erste Bewährungsprobe

Rheinland-Pfalz' ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat vor der Landtagswahl am Sonntag ihre Gedanken geteilt. Obwohl sie nicht mehr im Amt ist, engagiert sie sich weiterhin stark für den SPD-Wahlkampf. Ihr Nachfolger Alexander Schweitzer führt die Partei seit seiner Übernahme im Sommer 2024 an – und steht nun vor seiner ersten großen Bewährungsprobe an den Urnen.

Dreyer hatte das Amt der Ministerpräsidentin Mitte 2024 an Schweitzer übergeben, wobei die SPD-Grünen-Koalition an der Regierung blieb und ihre stabile Mehrheit behielt. Unter Schweitzers Führung verabschiedete das Land Ende 2024 den Haushalt für 2025 und überstand zu Beginn dieses Jahres kleinere Konflikte in der Klimapolitik. Bis März 2026 pendelten sich die Umfragewerte der SPD stabil zwischen 35 und 40 Prozent ein – mit kaum spürbaren Veränderungen vor der Wahl.

Dreyer gestand, dass es ihr als Beobachterin deutlich mulmiger zumute sei als damals, als sie selbst kandidierte. Die Rolle an der Seitenlinie empfindet sie als weit nervenaufreibender, als selbst aktiv mitzumischen. Dennoch lobte sie Schweitzers unermüdlichen Einsatz und betonte, wie unablässig er durchs Land ziehe, um für die Partei zu werben.

Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass Schweitzer einen leichten Vorsprung vor seinem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder hat. Trotz der üblichen Wahlkampfspannungen zeigte sich Dreyer zuversichtlich, was die Chancen der SPD angeht. Sie ist überzeugt, dass die solide Basisarbeit der Partei und Schweitzers Beliebtheit der Koalition eine weitere Amtszeit sichern könnten.

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Die Wahl wird zeigen, ob sich Schweitzers Führung seit 2024 in eine fortgesetzte SPD-Regentschaft übersetzt. Die Umfragen signalisieren eine knappe, aber günstige Ausgangsposition für die Partei, mit stabilen Zustimmungswerten. Dreyers Optimismus spiegelt die Beständigkeit der Koalition wider – doch das endgültige Ergebnis hängt von der Stimmabgabe am Sonntag ab.

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