Doktoranden triumphieren beim Concerto-Wettbewerb 2026 ohne Musikstudium
Amelie KrausDoktoranden triumphieren beim Concerto-Wettbewerb 2026 ohne Musikstudium
Drei begabte Studierende haben den Concerto-Wettbewerb 2026 des Hopkins Symphony Orchestra gewonnen. Die Preisträger – allesamt keine Musikstudenten – werden als Solisten bei einem bevorstehenden Konzert am 18. April in der Shriver Hall auftreten. In diesem Jahr ist es erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs, dass Doktoranden die Hauptpreise errungen haben.
Der Wettbewerb wurde 2007 vom Studenten Hernan del Aguila ins Leben gerufen, um Nicht-Musikstudierenden die Möglichkeit zu geben, mit einem Orchester aufzutreten und Anerkennung zu erlangen. In diesem Jahr traten 18 Bewerber in drei Kategorien gegeneinander an.
Supriya Weiss, eine Mathematik-Doktorandin, belegte den ersten Platz in der Kategorie Flöte und wird im Konzert Jacques Iberts Flötenkonzert aufführen. Erika Ito, Studentin im Doppelstudiengang Master of Public Health und MBA, gewann den Violinwettbewerb und wird Ernest Chaussons Poème spielen. James Liu, ein Student der Molekular- und Zellbiologie im zweiten Studienjahr, sicherte sich den Klavierpreis und wird Edvard Griegs Klavierkonzert in a-Moll präsentieren.
Das Programm am 18. April umfasst zudem die Uraufführung einer neuen Komposition zu Ehren von Baltimores Frederick Douglass, die speziell für diesen Anlass geschaffen wurde.
Die Gewinner werden das Hopkins Symphony Orchestra für einen Abend begleiten und mit ihren Solodarbietungen sowohl technisches Können als auch künstlerischen Ausdruck unter Beweis stellen. Das Konzert führt die Tradition des Wettbewerbs fort, Studierende außerhalb der klassischen Musikausbildung zu feiern.






