Deutschland lockert Corona-Regeln: Dreistufiger Plan für mehr Freiheit
Deutschland lockert seine Corona-Beschränkungen im Rahmen eines neuen dreistufigen Plans, der von den Länderchefs beschlossen wurde. Die Änderungen werden schrittweise umgesetzt, wobei die ersten Anpassungen in Bremen bereits in Kraft getreten sind. Behörden zufolge spiegelt die Lockerung den Übergang zu einem weniger restriktiven Pandemie-Management wider.
In der ersten Phase wurden in Bremen die Kontaktbeschränkungen für Geimpfte aufgehoben. Zudem entfiel die 2G-Regel – also der Nachweis einer Impfung oder Genesung – im Einzelhandel.
Ab dem 4. März 2023 tritt bundesweit die zweite Phase in Kraft. Nachtclubs und Diskotheken dürfen unter der 2G-plus-Regel wieder öffnen, was bedeutet, dass Gäste geimpft oder genesen und zusätzlich einen negativen Test vorlegen müssen. Kapazitätsgrenzen gibt es nicht mehr. Auch Großveranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern sind wieder möglich, allerdings unter Einhaltung der 2G-Regel und mit Beschränkungen bei der Besucherzahl.
Die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) gilt nun flächendeckend, unabhängig von den lokalen Warnstufen. Wo die 3G-, 2G- oder 2G-plus-Regeln greifen, entfallen Maskenpflicht und Abstandsgebote.
Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard betonte, die Pandemie trete in eine neue Phase ein, in der Maßnahmen schrittweise zurückgenommen werden könnten. Der Senat der Stadt wird bis zum 20. März 2023 eine aktualisierte Corona-Verordnung verabschieden, die weitere Anpassungen festlegt.
Die Lockerungen markieren einen deutlichen Wandel in Deutschlands Pandemie-Strategie. Nachtleben, Großveranstaltungen und Einzelhandel unterliegen künftig weniger strengen Auflagen, wobei Test- und Impfnachweise in zentralen Bereichen weiterhin gelten. Die endgültigen Änderungen werden in der aktualisierten Bremer Verordnung später in diesem Monat bestätigt.






