Chaos im Stadion: Sparta Lichtenberg gegen BFC Dynamo eskaliert in Gewalt und Pyro-Attacken
Tim VoigtChaos im Stadion: Sparta Lichtenberg gegen BFC Dynamo eskaliert in Gewalt und Pyro-Attacken
Schwere Ausschreitungen unterbrechen Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo in Rummelsburg
Am Samstag kam es bei der Partie zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo in Rummelsburg zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, die zu Verletzungen, Festnahmen und einer längeren Spielunterbrechung führten. Die Polizei musste eingreifen, um die Lage zu beruhigen.
Die Unruhen begannen, als Anhänger des BFC Dynamo Pyrotechnik zündeten, Flaschen warfen und Beamte angriffen. Zwölf Polizisten wurden verletzt, blieben jedoch im Einsatz. Zudem zündeten Fans während der zweiten Halbzeit vor dem Stadion weitere Pyrotechnik.
Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel gegen 16:40 Uhr wegen des Chaos. Erst um 17:55 Uhr konnte die Partie fortgesetzt werden, nachdem die Behörden die Kontrolle zurückerlangt hatten. Rund 150 Einsatzkräfte, darunter Bundespolizisten, waren im Einsatz, um die Situation zu entschärfen.
Vier Personen wurden vorläufig festgenommen, später aber wieder freigelassen. Gegen zwei BFC-Dynamo-Fans wird nun wegen des Verdachts auf das Zeigen des Hitlergrußes – ein verbotenes verfassungsfeindliches Symbol – ermittelt. Weitere Verletzte gab es unter den Zuschauern, darunter ein Kind mit einem Knalltrauma und ein Ordner.
Die Behörden haben inzwischen zwei Strafanzeigen wegen schwerer Störungen der öffentlichen Ordnung im Zusammenhang mit den Vorfällen erstattet.
Das Spiel wurde schließlich zu Ende gespielt, doch die Folgen der Ausschreitungen halten an. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen noch, gegen zwei Fans wurden bereits Anklagen erhoben. Die Polizei bestätigte, dass es keine schweren Verletzungen gab, doch die Vorfälle werfen Fragen zum Fanverhalten bei künftigen Spielen auf.






