14 March 2026, 10:01

CDU fordert Millioneninvestitionen in Ostseehäfen für mehr Wirtschaftskraft und Sicherheit

Ein gerahmtes Europa-Karte mit roten Punkten, die die geschätzten Hafenkapazitäten markieren.

CDU fordert mehr Investitionen in die Hafeninfrastruktur - CDU fordert Millioneninvestitionen in Ostseehäfen für mehr Wirtschaftskraft und Sicherheit

Die CDU-Opposition in Mecklenburg-Vorpommern fordert höhere Investitionen in die Ostseehäfen des Landes. Fraktionschef Daniel Peters kritisierte die rot-rot-grüne Koalition dafür, trotz verfügbarer Bundesmittel für Infrastrukturaufrungen keine Gelder bereitzustellen. Seiner Ansicht nach sind leistungsfähigere Hafenanlagen entscheidend für das Wirtschaftswachstum und die nationale Sicherheit.

Peters betonte, dass Häfen, Verkehrswege und Hinterlandanbindungen für die wirtschaftliche Zukunft der Region von zentraler Bedeutung seien. Ohne gezielte Maßnahmen drohe Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zu Nachbarländern wie Schleswig-Holstein und Niedersachsen zurückzufallen – beide haben bereits Bundes-Sondermittel für die Modernisierung ihrer Häfen genutzt.

Die CDU-Fraktion drängt die Landesregierung nun, eigene Haushaltsmittel speziell für die Hafeninfrastruktur vorzusehen. Ziel ist es, die Verkehrsnetze widerstandsfähiger, sicherer und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Peters unterstrich zudem die Notwendigkeit einer strategischen Herangehensweise statt der bloßen Abhängigkeit von zusätzlichen Bundesgeldern.

Aktuell belaufen sich die jährlichen Bundesmittel für deutsche Seehäfen auf 38 Millionen Euro – eine Summe, die die SPD angesichts eines Investitionsstaus von 15 Milliarden Euro auf 500 Millionen Euro erhöhen will. Doch im Landeshaushalt Mecklenburg-Vorpommerns sind keine spezifischen Mittel für Hafenerweiterungen vorgesehen. Die CDU besteht darauf, dass das Land eine Vorreiterrolle bei der Stärkung Norddeutschlands als europäisches Handels- und Logistikzentrum übernehmen muss.

Der CDU-Vorschlag sieht vor, Sondermittel gezielt in die Hafenentwicklung zu lenken, um sowohl die Wirtschaftskraft als auch die Sicherheit zu steigern. Ohne solche Initiativen riskiere das Land, Chancen zur Verbesserung seiner Verkehrsinfrastruktur zu verpassen. Die Debatte entzündet sich vor dem Hintergrund begrenzt verfügbarer Bundesförderung, die die Länder zum eigenständigen Handeln zwingt.

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