04 May 2026, 06:01

Brutale Selbstjustiz in Bremen: 54-Jähriger tritt 16-Jährigen gegen den Kopf

Eine Strandszene mit Wellen, die auf dunklen braunen Felsen krachen, tiefblauem Wasser und saftig grünen Bäumen vor einem Himmel aus Weiß und Grau.

Brutale Selbstjustiz in Bremen: 54-Jähriger tritt 16-Jährigen gegen den Kopf

Gewalttätige Auseinandersetzung in Bremen-Neustadt: 16-Jähriger nach Tritten gegen den Kopf im Krankenhaus

Ein brutaler Zwischenfall im Bremer Stadtteil Neustadt hat einen 16-jährigen Jugendlichen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, nachdem ein 54-jähriger Mann ihn mit Füßen gegen den Kopf getreten hatte. Der Vorfall begann mit einem Raubversuch und eskalierte, als der ältere Mann selbst die „Justiz“ in die Hand nahm. Die Polizei warnt nun vor Selbstjustiz und hat Ermittlungen eingeleitet.

Der Streit nahm seinen Lauf, als der Teenager versuchte, einer Frau ihr Handy aus der Handtasche zu reißen. Die Frau und der 54-Jährige hatten zuvor am Ufer der Weser geschlafen. Augenzeugen bemerkten den Diebstahlsversuch, riefen um Hilfe und veranlassten den Jugendlichen dazu, das Telefon fallen zu lassen und zu fliehen.

Der 16-Jährige täuschte daraufhin unter einem nahe gelegenen Baum Schlaf vor. Der 54-Jährige stellte ihn zur Rede, warf ihn zu Boden und trat ihm mindestens zweimal mit voller Wucht gegen den Kopf. Nach der Attacke floh der Mann, stellte sich später jedoch bei einer Polizeidienststelle.

Der Jugendliche wurde mit schweren Verletzungen durch die Tritte ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei betonte, dass Schläge gegen den Kopf tödlich enden können und solche Straftaten mit höchster Konsequenz verfolgt werden.

Die Behörden haben den 54-Jährigen wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Gleichzeitig wiesen sie darauf hin, dass die Aufklärung von Straftaten alleinige Aufgabe der Polizei sei – nicht die von Privatpersonen.

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Der 16-Jährige befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Dem 54-Jährigen drohen nun juristische Konsequenzen für sein Handeln. Die Polizei appelliert weiterhin an die Bevölkerung, Straftaten zu melden, statt selbst gewaltsam einzugreifen.

Quelle