30 April 2026, 02:01

Bremer Hafen setzt auf Change4Port für faire Automatisierung der Arbeitsplätze

Plakat mit einem Kreisdiagramm, das die Verteilung neuer Arbeitsplätze in Sektoren wie Gesundheitswesen, Einzelhandel und Gastronomie zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Bremer Hafen setzt auf Change4Port für faire Automatisierung der Arbeitsplätze

"Change4Port": Bremer Hafenbranche bereitet sich auf die Automatisierung vor

Ein neues Projekt mit dem Namen Change4Port soll die Hafenwirtschaft in Bremen durch die Qualifizierung von Beschäftigten für die Automatisierung grundlegend verändern. Mit 1,8 Millionen Euro Bundesförderung ausgestattet, konzentriert sich die Initiative auf Mitarbeiter im Containerumschlag und will klare berufliche Perspektiven eröffnen. Verantwortliche betonen, dass der Wandel die Belegschaft aktiv einbinden muss – und nicht einfach über sie hinweg beschlossen werden darf.

Vorbild für das Vorhaben ist der Strukturwandel in der Stahlindustrie. Durch die Anpassung bewährter Strategien soll ein sozialverträglicher Übergang für die Hafenarbeiter gelingen. Ziel ist es, die Auswirkungen der Automatisierung frühzeitig zu bewerten und maßgeschneiderte Weiterbildungen für neue Aufgaben anzubieten.

Die Bremer Wirtschafts- und Arbeitsministerien bringen Unternehmen, Gewerkschaften und weitere Akteure an einen Tisch. In dieser Zusammenarbeit sollen die konkreten Folgen des technologischen Fortschritts für die Arbeitsplätze thematisiert werden. Eine zentrale Rolle übernehmen dabei sogenannte Change-Agenten, die den Prozess innerhalb der Betriebe begleiten.

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Diese Vermittler sollen den Beschäftigten helfen, neue Technologien als Chance und nicht als Bedrohung zu begreifen. Gleichzeitig fungieren sie als Schnittstelle zwischen Belegschaft und Projektteam. Senatorin Kristina Vogt unterstrich, wie entscheidend es ist, dass die Transformation mit den Mitarbeitenden und nicht an ihnen vorbei gestaltet wird.

Das mit 1,8 Millionen Euro ausgestattete Projekt sieht gezielte Weiterbildungsprogramme für Containerumschlagkräfte vor. Indem die Beschäftigten von Anfang an eingebunden werden, will Change4Port ihre Zukunft in einer sich wandelnden Branche sichern. Der Erfolg der Initiative hängt dabei von der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Gewerkschaften und staatlichen Institutionen ab.

Quelle