30 April 2026, 04:01

Bremen stoppt Verkauf des Parkhauses Mitte – Pläne für Abriss geplatzt

Leere Straße mit parkenden Autos am Straßenrand, Laternenpfähle, Schilder und Gebäude mit Fenstern, Bäume und ein klarer blauer Himmel im Hintergrund, kommerzielles Grundstück zum Verkauf an 715 W Main St, Chicago, Illinois 60611, USA Wassermarkierung unten.

Bremen stoppt Verkauf des Parkhauses Mitte – Pläne für Abriss geplatzt

Der Bremer Senat hat den Verkauf des Parkhauses Mitte an die BREPARK GmbH geplatzt lassen. Die Pläne, das Parkhaus abzureißen und das Gelände neu zu entwickeln, wurden nun verworfen, nachdem zentrale Vertragsbedingungen nicht erfüllt werden konnten.

Das ursprüngliche Abkommen sah eine umfassende Neugestaltung sowohl des Parkhauses Mitte als auch des benachbarten Galeria-Kaufhof-Geländes vor. Doch die Gemeinnützige Gesellschaft für Wohnungs- und Siedlungsbau (GZS) blockierte eine entscheidende Vertragsänderung, wodurch das Vorhaben undurchführbar wurde. Senatssprecher zeigten sich enttäuscht, dass die gemeinsamen Ziele mit der BREPARK GmbH rechtlich nicht abgesichert werden konnten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Da der Kaufvertrag nun hinfällig ist, muss der Senat einen neuen Weg einschlagen. Zur Auswahl stehen eine europaweite Neuausschreibung oder die Eigenentwicklung des Projekts. Die Entscheidung soll sich an einem konzeptgetriebenen Ansatz orientieren – und nicht an einem bloßen Verkauf.

Die gescheiterten Pläne hatten ein großangelegtes Investitionsvorhaben vorgesehen, darunter den Abriss des bestehenden Parkhauses. Jetzt ist der Senat gefordert, seine Strategie für die Belebung der Bremer Innenstadt neu zu überdenken.

Das Scheitern der Vereinbarung wirft den Senat zurück in die Planungsphase. Eine neue Ausschreibung oder eine Eigenentwicklung wird über die Zukunft des Parkhaus-Mitte-Geländes entscheiden. Das Verfahren soll zügig vorangetrieben werden, um weitere Verzögerungen bei der Innenstadtentwicklung zu vermeiden.

Quelle