06 May 2026, 16:01

Braunschweig verwandelt Großer Hof in lebendiges Kreativquartier mit Wohnraum und Kultur

Eine detaillierte Stadtkarte mit einem zentralen grünen Bereich, der für die geplante Entwicklung markiert ist, umgeben von Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Braunschweig verwandelt Großer Hof in lebendiges Kreativquartier mit Wohnraum und Kultur

Braunschweig treibt die Umgestaltung des Großer Hof voran

Die Stadt Braunschweig plant eine umfassende Neugestaltung des vernachlässigten Großer-Hof-Geländes zu einem lebendigen Kreativquartier mit Wohnraum, Kulturflächen und sozialer Infrastruktur. Nach der Zusage erster Mittel sucht die Stadt nun zusätzliche Förderung durch Landes- und Bundesprogramme.

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Seit der Schließung zweier Schulen verzeichnet der Großer Hof einen Niedergang – zurück blieben Leerstände und überdimensionierte Parkflächen. Als Reaktion darauf wird das Gebiet nun zum städtebaulichen Sanierungsgebiet erklärt. Kern des Projekts ist die Schaffung eines autoreduzierten Kreativviertels mit einer Städtischen Galerie, Ateliers für Künstler:innen und Räumen für die Kreativwirtschaft.

Neben kulturellen Angeboten stehen auch Wohnraum und Gemeinschaftseinrichtungen im Fokus. Neue Wohngebäude und ein Quartiersgarage sollen den Wegfall von Parkplätzen ausgleichen und die wachsende Nachfrage bedienen. Geplant sind zudem eine Kita und ein Familien- und Nachbarschaftszentrum zur Unterstützung der Anwohner:innen.

Die Stadt stellt 7,9 Millionen Euro der geschätzten 60 Millionen Euro Gesamtkosten bereit. Die restlichen Mittel sollen aus Landes- und Bundesförderprogrammen fließen, darunter die Initiative „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Teile des Projekts orientieren sich am siegreichen Entwurf des Wettbewerbs 2024, „Wohn- und Kreativquartier Großer Hof“.

Mit Kulturstätten, Wohnraum und sozialen Einrichtungen soll der Großer Hof zu einem neuen Zentrum für Kreativität und Gemeinschaft werden. Der Baubeginn hängt jedoch von der Sicherung der fehlenden Mittel durch Kooperationen mit Land und Bund ab.

Quelle