Brandenburg stärkt Schlüsselressorts mit neuen Staatssekretären für Gesundheit und Inneres
Amelie LangBrandenburg stärkt Schlüsselressorts mit neuen Staatssekretären für Gesundheit und Inneres
Die Landesregierung Brandenburgs hat in zwei Schlüsselressorts die Personaldecke verstärkt. Friederike Haase und Jörg Treffke übernehmen als zweite Staatssekretäre neue Aufgaben – Haase im Ministerium für Gesundheit und Soziales, Treffke im Innenministerium. Die Ernennungen folgen auf jüngste Umstrukturierungen und die gestiegene Arbeitsbelastung in beiden Behörden.
Friederike Haase wechselt von ihrem bisherigen Posten als Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium in das neu strukturierte Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, das nun unter der Leitung von René Wilke (SPD) steht. Zu den erweiterten Zuständigkeiten des Ressorts zählen auch Migration und Integration.
Die SPD-Fraktion begründete die Besetzung mit zwei Staatssekretären im Gesundheitsministerium mit der deutlich gestiegenen Arbeitsbelastung und dem breiten Aufgabenspektrum der Behörde.
Im Innenministerium wird Jörg Treffke künftig neben Uwe Schüler als zweiter Staatssekretär unter Minister Jan Redmann (CDU) tätig sein. Treffke war bereits in derselben Behörde beschäftigt, zuletzt leitete er im Landesamt für Verfassungsschutz die Abteilung für Sicherheit und Spionageabwehr. Seine neue Position spiegelt die wachsenden Anforderungen an das Ressort wider.
Jan Redmann, der zugleich stellvertretender Ministerpräsident ist, wird nun von zwei Staatssekretären unterstützt. Im Ministerium von René Wilke war mit Johannes Wagner bereits ein Staatssekretär im Amt, bevor Haase hinzukam. Beide Häuser erhalten damit zusätzliche Führungskraft, um die erweiterten Aufgaben zu bewältigen.
Die Personalentscheidungen bringen Entlastung für zwei der am stärksten geforderten Ministerien Brandenburgs. Haase und Treffke sollen helfen, die gestiegenen Arbeitsvolumen in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Innere Sicherheit zu bewältigen. Ihre Ämter treten im Rahmen der laufenden Strukturanpassungen in der Landesregierung in Kraft.






