Bovenschulte besucht Bremer VHS: Sprachkurse und Integration für ukrainische Geflüchtete
Amelie LangBovenschulte besucht Bremer VHS: Sprachkurse und Integration für ukrainische Geflüchtete
Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte besuchte in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal das Volkshochschul-Bildungszentrum (VHS). Der Besuch stand im Zeichen der Unterstützung ukrainischer Geflüchteter und der Förderung von Integration durch Sprachkurse und gemeindeorientierte Projekte.
Während des Termins traf der Bürgermeister auf ukrainische Geflüchtete sowie Beraterinnen und Berater, um über laufende Hilfsmaßnahmen zu sprechen. Amely Schulze, Leiterin der VHS-Beratungsstelle, führte ihn durch die Räumlichkeiten und präsentierte das vielfältige Kursangebot.
Die Volkshochschule bietet ukrainischen Schutzsuchenden derzeit umfassende Unterstützung an – darunter bis zu 150 tägliche Beratungsgespräche. Geplant sind unter anderem ein Elterncafé sowie Gemeinschaftsaktivitäten wie Yoga-, Koch- und Kunstkurse, um den Zusammenhalt zu stärken.
Ein zentraler Schwerpunkt bleibt der Sprachunterricht, insbesondere „Deutsch als Fremdsprache“, der Migrantinnen und Migranten den Einstieg in das lokale Leben erleichtert. Mit sieben Standorten in Bremen beschäftigt die VHS Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Dozentinnen und Dozenten aus über 50 Nationen. Jährlich werden rund 6.000 Kurse mit etwa 100.000 Teilnahmen durchgeführt.
Bovenschulte lobte das langjährige Engagement der VHS in der Geflüchtetenhilfe. Zu den weiteren Zielen der Einrichtung zählen die Bekämpfung sozialer Ungleichheit, die Schaffung von Bildungschancen und die Förderung eines friedlichen Miteinanders der Bremer Bevölkerung.
Die Volkshochschule baut ihre Angebote für Geflüchtete weiter aus, ohne dabei ihr breites Bildungsprogramm zu vernachlässigen. Mit starker politischer Unterstützung und einem internationalen Team bleibt sie eine zentrale Anlaufstelle für Integration und lebenslanges Lernen in Bremen.






