01 April 2026, 00:01

Bovenschulte besucht Bremer Tafel: Wie Ehrenamtliche gegen Armut und Lebensmittelverschwendung kämpfen

Orangene Schränke mit Lebensmitteln wie Flaschen, Dosen und Kartons an einer Spendenstelle, mit Informationsschildern und einem Blick durch Glasfenster auf Fahrzeuge, Bäume, Gebäude und Himmel.

Bovenschulte besucht Bremer Tafel: Wie Ehrenamtliche gegen Armut und Lebensmittelverschwendung kämpfen

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat kürzlich die Bremer Tafel in Hemelingen besucht, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Einrichtung zu machen. Die Organisation unterstützt seit 1995 Anwohner:innen, die mit steigenden Lebensmittelkosten zu kämpfen haben. Gleichzeitig leistet sie einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung und stärkt den Zusammenhalt im Stadtteil.

Die Bremer Tafel gibt es nun seit fast 30 Jahren. Sie sammelt unverkaufte, aber noch genießbare Lebensmittel und verteilt sie weiter. Wöchentlich sind rund 2.000 Kund:innen auf das Angebot angewiesen. Fast 200 Ehrenamtliche – die meisten ohne Bezahlung – sortieren und bereiten die Spenden fast täglich auf.

Nach der Ankunft ukrainischer Geflüchteter in Bremen stieg die Nachfrage stark an. Allein in den ersten Wochen gab die Tafel über 1.000 neue Ausweise aus. Der plötzliche Ansturm führte zu einer vorübergehenden Aussetzung von Neuanmeldungen. Trotz des Drucks setzte das Team seine Arbeit fort.

Während seines Besuchs traf Bovenschulte auf den Vorsitzenden Uwe Schneider und weitere Vorstandsmitglieder. Er lobte das Engagement der Freiwilligen und betonte ihre unverzichtbare Rolle bei der Unterstützung sozial benachteiligter Bürger:innen. Angesichts weiter steigender Lebensmittelpreise gewinne die Arbeit der Tafel zunehmend an Bedeutung.

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Die Bremer Tafel bleibt eine zentrale Anlaufstelle für Menschen in finanziellen Notlagen. Die Ehrenamtlichen sorgen dafür, dass Lebensmittel dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden – und leisten gleichzeitig einen Beitrag gegen Verschwendung. Der Besuch des Bürgermeisters unterstrich, wie wichtig solche Initiativen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage sind.

Quelle