Bio-Dünger boomen: Warum immer mehr Hobbygärtner umsteigen
Immer mehr Hobbygärtner setzen auf Bio-Dünger
Die Nachfrage nach organischen Düngemitteln steigt seit der COVID-19-Pandemie und der Energiekrise im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg rasant an. Gleichzeitig treiben steigende Kosten die Preise für synthetische Alternativen im kommenden Jahr weiter in die Höhe.
Der Bio-Markt wächst dabei zwei- bis dreimal schneller als der konventionelle Sektor. Compo, ein führender Anbieter, bietet mittlerweile für rund zwei Drittel seiner Boden- und Pflanzpflegeprodukte ökologische Varianten an. Dies spiegelt einen breiteren Trend wider: Immer mehr Gärtner suchen nach nachhaltigeren Lösungen.
Die Preise für synthetische Düngemittel werden voraussichtlich 2025 weiter steigen. Ein Liter flüssiger Mineraldünger, der derzeit etwa 12 Euro kostet, könnte bald 13 oder 14 Euro erreichen. Grund dafür ist der anhaltende Konflikt im Iran, der Lieferketten unterbrochen und die Produktionskosten in die Höhe getrieben hat.
Aktuell sind die meisten synthetischen Dünger noch verfügbar. Die Hersteller hatten die notwendigen Rohstoffe für die aktuelle Saison noch vor dem Preisanstieg gesichert. Doch die eigentliche Herausforderung liegt in der Logistik: Explodierende Dieselkosten erschweren den rechtzeitigen und kostenneutralen Transport der Produkte in die Läden.
Der Trend zu Bio-Düngern zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Während Gärtner 2025 mit höheren Kosten für synthetische Produkte rechnen müssen, verschärfen Lieferengpässe die Situation zusätzlich. Der Markt passt sich an – getrieben von der wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlicheren Alternativen.






