17 March 2026, 16:02

Augsburgs neues Römermuseum: Antike Schätze kehren nach Jahrzehnten zurück

Außenansicht des Deutschen Museums in Berlin mit Glasfenstern, Säulen, einem Namensschild, einem Informationsschild, umgeben von Gebäuden, Bäumen und Himmel.

Grünes Licht: Bayern stellt 30 Millionen Euro für Römisches Museum bereit - Augsburgs neues Römermuseum: Antike Schätze kehren nach Jahrzehnten zurück

Augsburg bekommt endlich ein neues Römermuseum – nach Jahren der Planung

Das antike Erbe der Stadt, das bis in die Zeit als Augusta Vindelicum zurückreicht, wird im modernen Museum eine zentrale Rolle spielen. Die bayerische Landesregierung hat nun mit erheblichen Fördermitteln den Weg für die Verwirklichung des Projekts geebnet.

Das letzte Römermuseum Augsburgs musste 2012 wegen baulicher Mängel schließen. Seither suchten Verantwortliche nach einem geeigneten Standort und der notwendigen Finanzierung. Nun steht fest: Das neue Museum entsteht im ehemaligen Gefängniskomplex in der Karmelitengasse, einem landeseigenen Gebäude, das künftig die Ausstellungsstücke beherbergen wird.

Eines der Highlights wird ein seltenes Mosaik aus dem 2. oder 3. Jahrhundert sein, das 1986/87 bei Ausgrabungen in der Nähe des alten Forums entdeckt wurde. Das aufwendig restaurierte Kunstwerk mit filigranen Mustern und leuchtenden Farben stammte aus einem römischen Gebäude mit Wandmalereien, Marmorverkleidungen und Fußbodenheizung. Zwei weitere Mosaike von derselben Stelle – eines davon noch in Restaurierung – werden ebenfalls zu sehen sein.

Das Projekt ist Teil von "Römisches Bayern", einer landesweiten Ausstellung unter der Leitung der Archäologischen Staatssammlung München. Bayern stellt 30 Millionen Euro bereit, die etwa die Hälfte der geschätzten Kosten decken. Mit dieser finanziellen Zusage strebt Augsburg nun eine Eröffnung bis 2033 an.

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Das neue Museum wird Augsburgs römische Vergangenheit wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen. Seltene Funde, darunter die restaurierten Mosaike aus dem Stephansgarten, bilden den Kern der Sammlung. Die Landesförderung markiert einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Eröffnung im Jahr 2033.

Quelle