18 March 2026, 02:01

Atalanta kämpft um Würde nach historischer 1:6-Pleite gegen Bayern

Eine Gruppe von Fußballspielern in Uniformen, die auf einem Feld mit einem "Ligue 1"-Schild im Hintergrund klatschen, feiern einen Sieg.

Fußball-Wunder in München? Was Bergamos Trainer zu sagen hat - Atalanta kämpft um Würde nach historischer 1:6-Pleite gegen Bayern

Atalanta steht vor einer fast unmöglichen Aufgabe im Champions-League-Achtelfinale

Im Rückspiel des Achtelfinals der Champions League wartet auf Atalanta Bergamo eine nahezu aussichtslose Mission: Die Italiener müssen zu Hause ein 1:6 gegen den FC Bayern München aufholen. Trainer Raffaele Palladino räumt ein, dass die Herausforderung gewaltig ist, betont aber, sein Team werde mit Stolz kämpfen.

Die deutliche Niederlage im Hinspiel hinterließ tiefe Frustration, nun will Atalanta vor den eigenen Fans wenigstens ein wenig Würde zurückgewinnen. Noch nie in der Geschichte der Champions League hat eine Mannschaft nach einem derart hohen Rückstand in der K.-o.-Phase das Blatt wenden können.

Palladino bezeichnete die 1:6-Pleite in München als "Demütigung", doch seine Spieler hätten daraus gelernt. Das Team habe die Fehler analysiert und sei entschlossen, diesmal eine stärkere Leistung zu zeigen. Zwar weigert er sich, ernsthaft über ein Weiterkommen zu sprechen, doch er will beweisen, dass seine Mannschaft besser ist, als das Hinspielergebnis vermuten ließ.

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Die Übermacht des FC Bayern ist unbestritten, und Palladino erkennt deren Klasse offen an. Dennoch ist er überzeugt, dass Atalanta ein fast perfektes Spiel abliefern kann – wenn es gelingt, den Ärger und die Enttäuschung in Energie umzuwandeln. Mit einem gewissen Stolz verweist der Trainer darauf, dass sein Team der einzige italienische Verein ist, der noch im Achtelfinale steht – auch wenn der Abschied so gut wie besiegelt ist.

In dieser Saison 2025/26 hat es kein italienischer Klub in diese Runde geschafft. Inter Mailand scheiterte in den Play-offs an Bodø/Glimt, Juventus unterlag Galatasaray, und Atalantas hohe Niederlage lässt Italien erstmals seit Jahren ohne Vertretung in der K.-o.-Phase zurück.

Nun geht es für Atalanta nicht mehr um eine unwahrscheinliche Aufholjagd, sondern um eine würdevolles Abschneiden. Die Partie wird ihre Widerstandskraft gegen eines der besten Teams Europas auf die Probe stellen. Unabhängig vom Endstand erwartet Palladino von seinen Spielern, dass sie alles auf dem Platz lassen.

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