05 June 2026, 15:08

91 Prozent der Deutschen stoßen auf Falschinformationen – doch nur wenige erkennen sie

Fake News: 9 von 10 Deutschen wollen die Verbreitung zu einem Straftatbestand machen

91 Prozent der Deutschen stoßen auf Falschinformationen – doch nur wenige erkennen sie

Neue Studie offenbart weitverbreitete Sorgen unter Deutschen über Falschinformationen und Deepfakes

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Mehr als neun von zehn Menschen in Deutschland sind bereits auf irreführende Inhalte im Internet gestoßen – viele tun sich schwer damit, deren Richtigkeit zu überprüfen. Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung zeigen zudem wachsende Bedenken hinsichtlich KI-generierter Manipulationen und deren Auswirkungen auf das öffentliche Vertrauen.

Laut der Umfrage sind 91 Prozent der Deutschen bereits mit falschen oder täuschenden Informationen im Netz konfrontiert worden. Ein beträchtlicher Teil – 63 Prozent – hat Schwierigkeiten, die Glaubwürdigkeit von Nachrichtenquellen einzuschätzen. Diese Unsicherheit führt dazu, dass viele Inhalte weiterleiten, deren Richtigkeit sie nicht bestätigen können: 51 Prozent geben zu, bereits unverifiziertes Material geteilt zu haben.

Falschmeldungen im Zusammenhang mit der US-Politik haben 74 Prozent der Befragten erreicht. Gleichzeitig stellen Deepfakes ein großes Problem dar: 89 Prozent halten sie für gefährlich. Während 20 Prozent sicher sind, bereits KI-erzeugte Deepfakes gesehen zu haben, vermuten weitere 41 Prozent, damit in Kontakt gekommen zu sein. Dennoch fühlen sich nur 34 Prozent in der Lage, solche manipulierten Inhalte zuverlässig zu erkennen.

Die Forderung nach rechtlichen Konsequenzen ist groß: 87 Prozent befürworten, dass die gezielte Verbreitung von Falschnachrichten strafrechtlich verfolgt werden sollte. Die Daten unterstreichen sowohl das Ausmaß der Desinformation als auch den Bedarf an schärferen Maßnahmen dagegen.

Die Ergebnisse zeigen eine Bevölkerung, die zunehmend mit falschen Informationen konfrontiert ist – und dies mit wachsender Unruhe betrachtet. Da die meisten Deutschen auf unverifizierte Inhalte stoßen und nur wenige sich in der Lage fühlen, Deepfakes zu identifizieren, wird der Ruf nach rechtlichen Konsequenzen lauter. Die Studie deutet auf einen dringenden Bedarf an besseren Werkzeugen und Regulierungen hin, um digitale Täuschungen wirksam zu bekämpfen.

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